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13.11.1974

ICL startet New Range

London - "Das kosten- und leistungseffektivste System, das derzeit auf dem Markt ist", nannte Geoffrey Cross, Managing Director der ICL (International Computer Ltd.) London, die Serie 2900, deren zwei Topmodelle jetzt weltweit vorgestellt wurden: 2970 und 2980.

In die Entwicklung der "New Range" hat die ICL in fünf Jahren 960 Mio. Mark investiert. Als Verkaufspreis für das Modell 2970 nennt ICL ca. 4,8 Mio. Mark, für die 2980 ca. 12 Mio. Mark.

ICL hat bereits 17 Bestellungen vorliegen; neben Regierungsaufträgen für technische Anwendungen auch Aufträge von Großfirmen für den kommerziellen Einsatz Die Marketing-Strategie der ICL konzentriert sich derzeit hauptsächlich auf Frankreich, Schweden, Südafrika, Australien und die deutschen Universitäten.

Mit der "New Range" sollen "Maßstäbe für die Computerkonzeption der Zukunft" gesetzt werden: Die Architektur der "virtuellen Maschine" bringt eine Erweiterung der virtuellen Speichertechnik: Jeder 2900-Benutzer soll alle Hard- und Software-Resourcen gleichzeitig und gemeinsam benutzen können, d. h., er arbeitet wie mit einer eigenen Anlage, auch wenn er das System mit vielen hundert Anwendern teilt. Sicherheitsebenen für System- und Anwendungs-Software sorgen für fehlerfreie Verarbeitung.

Ein integriertes Datenmanagement-System trennt Programmund Dateibereiche. ICL verspricht dadurch eine einfache Programmpflege sowie modulare Erweiterung und Änderung bestehender Programme.

Die neue Technologie der 2900 soll derzeit auf dem Markt befindliche Maschinen in bezug auf die Zuverlässigkeit um ein Vielfaches übertreffen. Künftige 2900-Benutzer können bestehende Programme und Hardware der Vorläuferserie 1900 und des Systems 4 übernehmen.

Charakteristisch für ICL's Strategie sind die Absprachen über bestimmte Systemmodifikationen mit Cll und Unidata. So zum Beispiel auch für die kleineren Modelle 2960 und 2950, die bereits intern zu Testzwecken in Betrieb genommen sind und im Frühjahr 1975 vorgestellt werden sollen.