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14.11.1980

IDC analysiert Loyalitäts- und Wechselverhalten:Burroughs-Kunden sind IBM-resistent

MÜNCHEN (de) - Pech für Honeywell: In der Gunst amerikanischer Burroughs-Anwender steht dieser Computer-Hersteller zwar vor IBM - an der Loyalität der Burroughs-Kunden ändert dies freilich nichts.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der International Data Corporation (Waltham/Massachusetts), die das Loyalitäts- und Wechselverhalten von Kunden der vier größten Nicht-lBM-Hersteller untersucht. Eine Kurzfassung der Studie wurde jetzt im EDP-Report der IDC Deutschland GmbH veröffentlicht.

Welche Anbieter sie vor der Anschaffung ihrer jetzigen Anlage in Betracht gezogen hatten, wurden 238 Burroughs-, 190 Honeywell-, 205 NCR- und 149 Univac-Anwender gefragt. Wichtigstes Ergebnis: Die meisten Befragten bezogen IBM in ihre Überlegungen ein, bevor sie sich für "ihren" Hersteller entschieden. Als am wenigsten empfänglich für die

IBM-Lockungen erwiesen sich die Burroughs-Kunden (siehe oben). Interessant ist, daß auch Hersteller wie DEC und HP als Auswahl-Alternativen recht häufig genannt wurden (Tabelle 1).

Nach den Gründen für die Wahl des Herstellers befragt, gab die überwiegende Mehrheit der Interviewten das "Preis-/Leistungsverhältnis" zuerst an (Tabelle 2). Auch mit ihrer System-Software konnten Burroughs, NCR und Univac ihre Kunden für sich einnehmen - dieses Kriterium wurde jeweils am zweithäufigsten genannt.

Der technische Support und die Wartung gelten durchwegs nicht als besondere Stärken der Hersteller. Die meisten Anwender- so eine weitere IDC-Aussage - kennen zwar die Netzkonzepte ihrer Hersteller, aber nicht einmal zwei Prozent der Befragten haben ein Datenkommunikationsnetz nach Herstellerkonzept installiert (Tabelle 3).