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13.03.1998 - 

Unzureichende Integration in bestehende DV bemängelt

IDC: E-Commerce entwickelt sich zum wichtigen Geschäftsfaktor

Unter den Führungskräften in den USA hat ein Umdenken in Sachen E-Commerce (EC) eingesetzt. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC attestierten Manager Anfang 1997 dem elektronischen Geschäftsverkehr noch wenig Bedeutung für ihr Unternehmen. Ende 1998, so die Analysten, werden die Entscheider den Handel übers Internet als wichtigen beziehungsweise den wichtigsten Geschäftsfaktor einschätzen. Daher evaluieren 48,4 Prozent der etwa 300 befragten IT-Verantwortlichen zur Zeit E-Commerce-Lösungen.

Allerdings brachte die Untersuchung auch zutage, daß 54,5 Prozent der Firmen, die angaben, per elektronischem Handel zu kaufen oder zu verkaufen, über das Telefon Verträge abschließen. Rund 34 Prozent ordern per E-Mail. Dennoch erkennen die Marktforscher einen Trend zur Nutzung von E-Business-Lösungen für elektronische Transaktionen. Immerhin 25,1 Prozent der Unternehmen bestellen online.

Filialen im WWW nicht eingebunden

Unter EC-Technik verstehen die Marktforscher öffentliche und private Messaging-, EDI-, Fax-, Transaktions- sowie Groupware-Produkte inklusive entsprechender Services. Das Internet dient dabei als Infrastruktur. Kritik richtet IDC in ihrem Bericht an die Anbieter von EC-Lösungen. Trotz vorhandener Grundfunktionen mangele es am Integrationsvermögen in zugehörige geschäftskritische Anwendungen. So seien beispielsweise Filialen im WWW nicht in die firmeninterne Geschäftsabwicklung eingebunden wie wirkliche Filialen. Online-Bestellmodulen fehle ferner die Anbindung an die Buchhaltungsprozesse. Diese Integration sei bei der innerbetrieblichen Finanzbuchhaltung bereits vollzogen worden, etwa beim Inhouse-Bestellwesen.

Zwar nutzten beispielsweise die Automobil-, Luftfahrt und Verteidigungsindustrie sowie deren Zulieferer bereits primitive E-Commerce-Verfahren und pflege die Finanzwelt schon jahrelang elektronische Geschäftsverbindungen. Doch erst der wirklich integrierte Geschäftsverkehr zwischen Firmen schaffe den Durchbruch für das Online-Business.

Zu den wichtigen Merkmalen von unternehmensweiten EC-Branchenlösungen gehören nach Überzeugung der IDC-Analysten integrierte Automationsroutinen für Berichte, Transaktionen und Analysen. Ferner messen die Marktforscher der Skalierbarkeit der Transaktionssysteme große Bedeutung bei. Ein hohes Maß an Modularität sei die Grundlage für die Integration in bestehende Branchenlösungen. Als Stichwort nennt das Unternehmen die Komponentenstruktur.

E-Commerce

Telefonische Bestellung 54,5Bestellung per E-Mail 34,1Bestellung per Internet-Transaktionen 25,1Andere Nutzung des Internets 13,9

Nennungen = 97Angaben in ProzentMehrfachnennungen möglichWie Käufer und Verkäufer über das Internet Handelsgeschäfte tätigen.Quelle: IDCs Technical Integration Panel Study, 1997