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14.08.2006

IDC: Microsoft setzt VoIP-Branche unter Druck

Redmonder sind für IP-Telefonie gut gerüstet.

Laut IDC ergreift Microsoft mit dem breiteren Einstieg in den VoIP-Markt, durch den die Company etablierte Anbieter von traditionellen und IP-basierenden Telefonanlagen (PBX = Public Branch Exchange) herausfordert, eine doppelte Gelegenheit. Der Softwarekonzern verschaffe sich Zugang zu einem lukrativen Markt und erweitere seine Realtime-Collaboration-Suite sowie die Desktop-basierenden Productivity-Tools.

Chance auf neue Geldquellen

Jenseits des eher bescheidenen Markts für einheitliche Kommunikationslösungen sehe die Gates-Company VoIP als gigantische Möglichkeit, neue Einnahmequellen zu erschließen, im Enterprise- wie auch im Service-Provider-Geschäft. "Im Unternehmensbereich ist Microsoft für das Thema VoIP gut positioniert", so Tom Valovic, Spezialist für VoIP-Infrastruktur bei IDC. Das Carrier-Geschäft sei schwieriger.

Die Gates-Company hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ordnung in den bislang sehr komplexen Bereich Kommunikation zu bringen. Unter der Dachmarke "Office System" hatte Microsoft dazu Ende Juni zahlreiche - vorwiegend umbenannte - Produkte für seine "Unified-Communications"-Strategie vorgestellt. So wurde zum Beispiel aus dem bisherigen "Live Communications Server" (LCS) der "Office Communications Server 2007"; der passende Desktop-Client "Office Communicator 2007" bekam ein VoIP-Softphone mit Präsenzanzeige.

Auf der Messe für Spracherkennung "Speechtec", die vor kurzem in New York stattfand, gab die Gates-Company zudem bekannt, ihre IVR-Software "Speech Server" (IVR = Interactive Voice Response) nicht mehr als Einzelprodukt, sondern nur noch als Teil des Communications Server weiterzuentwickeln.

Verfügbarkeit entscheidet

Ob es den Redmondern gelingt, Ordnung in die Kommunikationsmöglichkeiten zu bringen, wird sich nach der Verfügbarkeit der Produkte im kommenden Jahr herausstellen. Ein Problem diesbezüglich sehen die IDC-Analysten aufgrund der Breite des Portfolios. (mb)