Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

04.06.1999 - 

Widersprüchliche Ansichten bei drahtloser Datenübertragung

IDC prognostiziert goldene Zeiten für Mobilfunkdienste

MÜNCHEN (CW) - Das Ende der Fahnenstange im Mobilfunkmarkt ist noch nicht erreicht. Die International Data Corp. (IDC) rechnet mit einer Verdoppelung des west-europäischen Marktvolumens auf 84 Milliarden Dollar bis 2003. Widersprüchliche Ansichten gibt es lediglich zur Entwicklung von Datendiensten.

Eine jährliche Wachstumsrate von elf Prozent könnte den Mobilfunkmarkt von 42 Milliarden Dollar 1998 auf 84 Milliarden Dollar im Jahr 2003 expandieren lassen. Als Katalysatoren für diese Entwicklung sieht IDC die zunehmende Nutzung von Datendiensten und neue Technologien wie General Packet Radio Services (GPRS). Gegenwärtig verwenden erst rund zwei Prozent der GSM-Teilnehmer Datendienste. Bis zum Ende der Vorhersageperiode könnte dieser Anteil auf zwölf Prozent wachsen. GPRS wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2000 verfügbar sein.

Viele andere Marktforscher teilen die Mobilfunk-Euphorie von IDC: Dataquest stößt ins gleiche Horn. Allein in den Vereinigten Staaten rechnen deren Analysten mit einer Verzehnfachung der Teilnehmerzahl auf 36 Millionen in vier Jahren. Das entspräche einem Marktwert von insgesamt drei Milliarden Dollar. In den nächsten Jahren könnte sogar die Anzahl an mobilen Handgeräten die von PCs überholen.

Doch einen Durchbruch bei drahtlosen Datendiensten prognostizieren Experten schon seit zwei Jahren. Da dieser bislang auf sich warten ließ, melden sich auch kritische Stimmen zu Wort. Dataquest-Analyst Naqi Jaffery beispielsweise sieht in verschiedenen proprietären Technologien, die jeweils bei unterschiedlichen Frequenzen arbeiten, das größte Hemmnis für eine weite Verbreitung der Dienste. Allmählich lösen sich diese Schwierigkeiten seiner Meinung nach jedoch auf.