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21.04.1995

IDC-Studie 25 Prozent aller Haushalte in Westeuropa besitzen einen PC

LONDON (CW) - 36 Prozent aller im vergangenen Jahr in Westeuropa verkauften PCs wurden fuer die private Nutzung erworben. Damit sei fuer die Hersteller der Erfolg im Heimsektor ueberlebenswichtig geworden. Diesen Schluss zumindest ziehen die IDC-Analysten aus Grossbritannien in ihrer kuerzlich fertiggestellten Studie "Home Computing in Western Europe - A User Perspective"

Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge, die auf jeweils 1000 Interviews in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich und den Beneluxlaendern basiert, besitzen bereits 25 Prozent aller Haushalte in Westeuropa einen PC. Weitere neun Prozent planen, noch in diesem Jahr ihren ersten Mikro zu kaufen. Knapp zwei Drittel hegen keine Erwerbsabsichten. Allerdings geben die Kaufunlustigen den Preis als groesstes Hindernis an und nicht Schwierigkeiten im Umgang mit den Maschinen, wie die Auguren anfangs vermutet hatten.

"Die Studie konnte auch das Vorurteil entkraeften, dass die privat genutzten PCs in erster Linie fuer Spiele verwendet wuerden", meint der Autor der Studie, IDC-Analyst Terry Ernest-Jones. "Textverarbeitungsprogramme werden weitaus haeufiger genutzt."

Die meisten Privatleute kaufen ihre PCs in Computerlaeden. Direktversand sei nur in Grossbritannien von signifikanter Bedeutung. Lediglich zwoelf Prozent der Befragten erwerben Gebrauchtmaschinen.

Aus- und Weiterbildung ist unter denjenigen das wichtigste Motiv fuer den Kauf eines Mikros, die sich noch 1995 einen Desktop zulegen wollen. Am zweithaeufigsten wurden berufsbedingte Taetigkeiten als Motiv genannt, gefolgt von privaten Geschaeften und persoenlicher Korrespondenz. Ueberraschenderweise gaben nur 25 Prozent der PC-Besitzer an, Bildungssoftware auf dem heimischen Rechner installiert zu haben. 80 Prozent der privaten Nutzer verfuegen ueber einen Drucker, aber nur 16 Prozent ueber ein CD-ROM- Laufwerk - allerdings liegt dieser Wert in Deutschland mit 21 Prozent etwas hoeher.