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04.12.1981

IDC-Studie registriert sinkende IBM-Marktanteile:Trend zu interaktiven Terminals

WIESBADEN (je) - Über 2,7 Millionen Erfassungs- und Kommunikationsterminals wird der westeuropäische Markt in der Zeit zwischen 1980 und 1984 aufnehmen. Der Gesamtwert dieser Auslieferungen wird bei 11,2 Milliarden Dollar liegen. Zu diesen Aussagen kommt die neue Eurocast-Studie der IDC Deutschland GmbH, Wiesbaden.

Der Report mit dem Titel "Data Entry/Terminal Equipment - Statistical Reference Book - Western Europe" beziffert die durchschnittliche jährliche Stückzahlen-Zuwachsrate in diesem Zeitraum mit 21 Prozent. Zwischen 1978 und 1980 waren es demnach noch jährlich 49 Prozent. Trotzdem betrachten die Marktforscher das zu erwartende Wachstum als überraschend hoch - wenn auch konterkariert durch sinkende Hardwarepreise.

Die Studie beruht auf Befragungen und Kontrollinterviews, die die IDC-Forscher bei über 80 Herstellern in zehn Ländern durchführten, und auf Daten aus IDCs "International Data File". Ausgeschlossen von der Untersuchung blieben Computerkonsolen, Receive-Only-Drucker und Terminals in nicht computerisierten Netzwerken.

Ein gewisses Absinken der Installationszahlen (jährlich im Durchschnitt bis zu neun Prozent) prognostizieren die Marktforscher bei Rte-Batch-Geräten und nicht programmierbaren Datenerfassungssystemen, und zwar in Deutschland wie in Westeuropa. Zunehmen werden nach IDC-Vorhersage insbesondere die Installationen von OCR-Terminals (jährlich durchschnittlich um 43 Prozent in Westeuropa und um 50 Prozent in Deutschland), interaktiven Bildschirmterminals (34 und 37 Prozent) sowie von intelligenten Mehrplatzsystemen mit DDP-Eignung (26 und 33 Prozent).

Diese Relationen verschieben sich, wenn man die absoluten Zahlen hinzuzieht: Demnach gibt es am 1. Januar 1984 in Westeuropa 4800 OCR-Terminals, 1,25 Millionen interaktive Bildschirmterminals und 380 0006 Mehrplatzsysteme .

Einige weitere Ergebnisse der Eurocast-Studie:

- Das Kredit- und Versicherungsgewerbe installierte 1977 rund 30, drei Jahre später nur noch etwa 25 Prozent aller Terminals.

- Im gleichen Zeitraum stieg diese Zahl im produzierenden Gewerbe von 23 auf 30 Prozent.

- Anfang 1978 trugen 27 Prozent aller Terminals die Buchstaben IBM, zwei Jahre später nur noch 16,3 Prozent. Hier haben vor allem Digital Equipment, Texas Instruments und Cii-Honeywell Bull aufgeholt.

Die Studie ist für 4995 Mark erhältlich.