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Headquarter in Paris gegründet


10.05.1991 - 

IDE will in Europa künftig mehr Präsenz an den Tag legen

PARIS (CW) - Ihre bisherigen Versäumnisse auf dem europäischen Markt will die Interactive Development Environments Inc. (IDE) jetzt wiedergutmachen. Der in San Franzisco beheimatete Anbieter des Unix- und VMS-basierten CASE-Werkzeugkastens "Software Through Pictures" (STP) gründete in Paris eine europäische Zentrale.

Mit Ausnahme von Großbritannien, wo bereits eine IDE-Niederlassung existiert, sind die für Analyse, Spezifikation und Design von Anwendungsprogrammen ausgelegten IDE-Tools in Europa nur über Distributoren erhältlich. In Deutschland beispielsweise wird STP durch die Münchner Gesellschaft für Software-Engineering mbH (GSE) vertrieben. Über einen sogenannten Country Manager, den gebürtigen Niederländer Paul Versteeg, hält die GSE die Verbindung zum Hersteller.

IDE-Präsident Anthony Wasserman schließt die Gründung einer deutschen IDE GmbH keineswegs aus. Wie Versteeg beteuert, wird die Vertriebspartnerschaft zwischen dem Hersteller und dem deutschen Distributor, die laut Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, trotzdem auf längere Sicht Bestand haben. Auf das Know-how der GSE, vor allem im Sektor Systemintegration, könne IDE vorerst nicht verzichten. Allerdings seien die beiden Unternehmen noch damit beschäftigt, die Modalitäten für die künftige Kooperation zu regeln.

Die 1983 ins Leben gerufene IDE Inc. erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 17 Millionen Dollar; davon stammen 18 Prozent beziehungsweise drei Millionen Dollar aus Europa. Für das laufende Jahr hat sich Wasserman Einnahmen in Höhe von 24 Millionen Dollar als Ziel gesetzte zu denen der frischgebackene Vice-President of European Operations, Patrick Baudouin, 24 Prozent beitragen soll. In vier Jahren will IDE bereits ein Drittel seiner Einnahmen über das Pariser Headquarter beziehen.

Während die IDE-Mannschaft weltweit 150 Köpfe zählt, beschäftigt die Europa-Zentrale einschließlich der britischen Niederlassung bislang nur 20 Mitarbeiter. Bis zum Ende des laufenden Jahres wird IDE eigenen Angab zufolge auf dem Alten Kontinent fünf bis sechs Leute einstellen.