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Informationen weltweit


18.02.2000 - 

IDG Exklusiv

<b>Frankreich</b> France Télécom plant, ihren Kunden Zugang zu unternehmensinternen Datenbanken zu gewähren. Über das Mobilfunknetz entsprechend dem Standard Global System for Mobile Communications (GSM) können diese mit einem "Palm-V"-Organizer darauf zugreifen. Der französische Carrier hat Tests zu diversen Themen gestartet, etwa Fernsynchronisation, Zugang zu E-Mail- und Kalenderinformationen. Dabei filtern Produkte von IBM Informationen aus dem Unternehmensnetz, um sie Dritten zugänglich zu machen.

<b>USA</b> Ein Report des Verteidigungsministeriums zieht Konsequenzen aus dem Krieg im Kosovo. Zunächst moniert er Defizite bei Kommando und Kontrolle, aber auch bei Informationssystemen, sicherer Kommunikation und der Präzision der Attacken. Insbesondere reichten die existierenden Datennetze nicht aus, um den Datenfluss zwischen den Nato-Stützpunkten zu bewältigen. Kompliziert wurde die Lage zusätzlich durch mangelnde Interoperabilität der Systeme und eine unterschiedliche Klassifizierung der Sicherheit von Informationen. Im Extremfall konnten Daten sogar überhaupt nicht an den Zielort transportiert werden. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, setzt das Pentagon auf die Defense Capabilities Initiative, ein Langzeitprogramm für mehr Interoperabilität und eine bessere Logistik. Zum ersten Mal wurden im Kosovo-Krieg in größerem Umfang Web-basierende Informationssysteme, Videoconferencing und großflächige E-Mail-Koordination eingesetzt.

Obwohl die Zahl der Online-Benutzer und die Zeit, die sie im Web verbringen, stetig wächst, sehen Web-Surfer viel fern. Nach Angaben von Cyber Dialogue schalten 14 Prozent der Online-Nutzer den Fernseher an, während sie im Netz sind. Noch häufiger muss sich das TV allerdings die Aufmerksamkeit der Zuschauer mit Büchern oder Snacks teilen.

<b>Japan</b> Sony erweitert einen Test zu elektronischen Zahlungsmitteln, der in Tokio seit Juli 1999 läuft. In Phase eins des Pilotprojekts sind 500 Firmenangestellte involviert. Diese erhalten eine Smartcard, mit der sie in fünf von 40 Geschäften in einem Gebäudekomplex einkaufen können. In der zweiten Phase des Versuchs will Sony nun Smartcards an rund 8000 Menschen ausgeben und ihre Verwendbarkeit auf fast alle 40 Geschäfte ausdehnen. Das Testsystem "Edy Electronic Money System" basiert auf der kontaktlosen Smartcard "Felica" von Sony. Diese Karte muss bloß neben dem Lesegerät platziert werden, da sie über eine Verbindung mittels Radiowellen verfügt.