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05.05.2000 - 

Informationen weltweit

IDG exklusiv

China China Telecom Ltd. will im Juni in den 16 größten Städten des Landes IP-Telefonie-Dienste einführen. Diese Technik nutzt ein IP-basierendes Datennetz, um Sprache in Form von Paketen zu übertragen. Auf diese Weise lassen sich Kosten sparen. In China verfügt erst eine Minderheit der Bevölkerung über einen Telefonanschluss. Deshalb könnte sich die IP-Telefonie zu einem größeren Teil des Telefonnetzes entwickeln. Später will der Carrier weitere 30 Städte anschließen. Das IP-Netz bewältigt 100 Millionen Minuten pro Monat.

Schweden Netscape hat ein Abkommen mit Euroseek aus Stockholm abgeschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Suchmaschine des Unternehmens, die Netscape in neun seiner europäischen Portal-Sites nutzen möchte. Davon verspricht sich Netscape die Möglichkeit, auf seinen Netcenter-Portalen in Schweden, Dänemark, Portugal, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien umfassendere Suchfunktionen in der jeweiligen Landessprache ausführen zu lassen.

Japan Die japanische Matsushita Electric Industrial Co. Ltd. hat die USA als Standort für zwei neue Forschungs- und Entwicklungszentren mit dem Schwerpunkt Internet-Technologien ausgewählt. Die beiden Laboratorien sollen eng mit ähnlichen Einrichtungen in Japan und mit Firmen vor Ort zusammenarbeiten. Das eine Zentrum wird in Princeton, New Jersey, gegründet und beschäftigt sich mit Produkten für Geschäftskunden. Das zweite in San Diego, Kalifornien, ist auf drahtlose Lösungen spezialisiert.

Italien Ein Richter aus Turin hat die Softwarehersteller verärgert. In einem umstrittenen Urteil sprach er einen Geschäftsmann vom Verdacht frei, illegal Software kopiert zu haben. Als Begründung gab er an, der Mann habe die Software nicht zum Weiterverkauf angeboten, sondern lediglich in seinem eigenen Unternehmen eingesetzt. Diese Interpretation des Gesetzes ist auf scharfen Widerspruch gestoßen. Sie sende ein falsches Signal, sagten Kritiker. Die Softwareindustrie verliert in Italien derzeit 350 Millionen Dollar im Jahr an Softwarepiraten. Der Prozentsatz nicht korrekt bezahlter Software beträgt in dem Land im Mittel 45 Prozent, in kleinen und mittleren Firmen sogar 70 Prozent.