Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.11.2000 - 

Informationen weltweit

IDG Exklusiv

<b>USA</b> Einige Internet-Firmen in den Vereinigten Staaten beschäftigen bereits Ethikberater, um in der Online-Welt auftretende Probleme zu diskutieren. Es geht dabei um Fragen wie: Was dürfen Firmen mit den Daten tun, die sie über Kunden gesammelt haben, und was nicht? Müssen Unternehmen ihre Data-Mining-Praktiken veröffentlichen? Ist eine Überwachung der Computernutzung durch die Angestellten ein Eingriff in die Privatsphäre oder lediglich ein Mittel, um die Produktivität zu steigern? Ein Ethikberater leitet Workshops und Meetings, berät Manager bei der Ausarbeitung ethischer Regeln für das Alltagsgeschäft und befragt systematisch die Angestellten, worin Hürden für die Umsetzung der Regeln liegen.

<b>Frankreich</b> Der unbegrenzte Internet-Zugang, den AOL Frankreich seinen Kunden anbietet, erfreut sich großer Beliebtheit. Für eine Gebühr von 15 Euro je Monat können die Teilnehmer so lange surfen, wie sie wollen - Telefongespräche sind im Preis inbegriffen. Allerdings müssen die Kunden einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnen. Doch einige ähnliche Offerten, zum Beispiel von World Online und Freesurf, sind Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden - sie wurden inzwischen eingestellt. Schuld daran waren eine massive Überlastung des Netzes sowie daraus resultierende Kundenbeschwerden. Um mit der Nachfrage Schritt zu halten, will AOL Frankreich 90 Millionen Euro in ein Upgrade der Netzinfrastruktur stecken. Die Kapazität soll durch die Anschaffung neuer Modems vervierfacht und das Hotline-Personal bis Jahresende verdoppelt werden. Bis dieser Ausbau vollendet ist, sollen die Verbindungen von Dauernutzern in Spitzenlastzeiten unterbrochen werden. Solche Versuche, den "unbegrenzten" Zugang zu limitieren, haben sich in der Vergangenheit jedoch meist als katastrophal für die Resonanz beim Publikum erwiesen.

<b>Taiwan</b> Yahoo übernimmt den taiwanischen Portal-Provider Kimo.com für rund 146 Millionen Dollar. Der Kauf soll in Form eines Aktientausches stattfinden. Er wurde einen Tag nach Bekanntgabe des ersten Quartals mit schwarzen Zahlen beschlossen. Kimo hat rund 4,7 Millionen registrierte Benutzer und etwa 27,3 Millionen Seitenzugriffe pro Tag. Das Unternehmen wurde 1997 gegründet, zu 85 Prozent gehört es Sysware Corp., einer taiwanischen Tochter des Systemintegrators Systex.