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08.12.2000 - 

Informationen weltweit

IDG Exklusiv

08.12.2000

GroßbritannienAuch ländliche Gegenden sollen breitbandige Internet-Zugänge bekommen. Die britische Regierung gab zumindest einen entsprechenden Plan bekannt. Insbesondere sollen alle Schulen auf dem Land bis 2002 an das Internet angeschlossen werden. Daneben will die Regierung 100 weitere Internet-Zugangspunkte in Postämtern und so genannten Internet-Kiosken schaffen. Für den Aufbau der Kioske stehen rund 15 Millionen Pfund zur Verfügung. Der Markt allein werde nicht für erschwingliche schnelle Internet-Zugänge in allen Regionen sorgen, hieß es in einer Stellungnahme. Dies zeigte auch die kürzlich erfolgte Versteigerung von Broadband-Fixed-Wireless-Access-(BFWA-)Lizenzen: In ländlichen Gebieten fanden sich keine Interessenten.

NiederlandeEine Vorreiterrolle im Kampf gegen Verbrechen im Cyberspace beanspruchen die Niederlande. Nachdem sie festgestellt haben, dass sie nationales Recht ändern müssen, um einen europäischen Vertrag umzusetzen, haben sie bereits jetzt damit begonnen. Der Vertrag soll jedoch erst Ende kommenden Jahres in Kraft treten. Er sieht vor, dass Internet-Service-Provider (ISPs) den Internet-Verkehr von Kunden speichern und auf Anforderung an die Polizei weitergeben. Dazu müssen allerdings Verdachtsmomente vorliegen. Auch andere Firmen müssen mit der Polizei kooperieren, wenn diese den Netzverkehr mitschneiden möchte. Im Gegensatz zu ISPs sind sie jedoch nicht gezwungen, ihre Netze abhörfreundlich zu gestalten. Zusätzlich wendet sich der geplante Vertrag gegen den Verkauf von Passwörtern, das Versenden von Viren oder Mail-Bomben und Hacken. Menschenrechtsorganisationen legten bereits Protest ein. Sie sehen in dem Gesetzentwurf eine Gefährdung der individuellen Freiheit und eine bedenkliche Machterweiterung der Polizei.

ChileMicrosoft-Chairman Bill Gates hat ein Abkommen mit dem chilenischen Präsidenten Ricardo Lagos unterzeichnet. Gates unterstützt damit die Ausstattung von 300 öffentlichen Bibliotheken in Südamerika mit Computern und Internet-Verbindungen im Wert von sechs Millionen Dollar. Ein ähnliches Projekt hat die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung schon in Nordamerika auf die Beine gestellt. Die Stiftung trägt fünf Millionen Dollar zu dem chilenischen Projekt bei, während Microsoft Chile 1,2 Millionen Dollar spendete. Gates nannte politische und wirtschaftliche Stabilität entscheidend für das Engagement seiner Stiftung.