Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.09.1999 - 

formationen weltweit

IDG Exklusiv

Großbritannien Die britische Regierung will 18 Millionen Pfund (das entspricht rund 53 Millionen Mark) für eine Jobbörse im Internet ausgeben. Bisher gibt es nur eine kleinere Pilotversion des Programms. In der Endausbaustufe sollen Arbeitssuchende dort in einer Liste von schätzungsweise 220000 Jobs stöbern können. Das geht von öffentlichen Terminals in Bibliotheken, Arbeitsämtern, Colleges oder einem gewöhnlichen PC mit Web-Zugang aus. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, Stellenangebote in das System einzuspeisen und die gesammelten Antworten online zu betrachten. Elf Millionen Pfund will die Regierung in Software und Übertragungswege investieren, weitere sechs Millionen Pfund kostet das Testen des Dienstes.

China Wieder haben chinesische Behörden einen Mann wegen "Subversion" verhaftet, weil er angeblich Kopien eines pro-demokratischen Internet-Journals gedruckt hat. Das berichtet die Menschenrechtsgruppe Human Rights in China (HRIC). Qi Yanchen wurde in seinem Büro in Poutou im Süden von Peking festgenommen. Der Bankangestellte arbeitet in einer chinesischen Umweltschutzorganisation mit. Nach Angaben der Menschenrechtler könnte seine Verhaftung auch damit zusammenhängen. Offiziell wird ihm außerdem vorgeworfen, E-Mails verschickt zu haben, die Forderungen nach Reformen in China beinhalten. Die Anklage wiegt schwer, und Qi Yanchen ist kein Einzelfall. HRIC befürchtet, daß die kürzlich inhaftierten Dissidenten zu Gefängnisstrafen in Höhe von fünf bis zehn Jahren verurteilt werden könnten.

Über die nächsten fünf Jahre plant China Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar für den Ausbau der Telekommunikationssysteme. Wie sich der Netztechnologie-Lieferant Lucent ausrechnet, birgt die Deregulierung des Marktes große Chancen für das Land. Beispielsweise soll die Versorgung mit Telefondiensten von neun Prozent der Bevölkerung im Jahr 1998 bis 2020 auf 67 Prozent anwachsen. Etwa 100 Millionen Festanschlüsse gibt es mittlerweile. Am Jahresanfang waren es erst 87 Millionen. Der Mobilfunkmarkt explodiert geradezu mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 44 Prozent. 25 Millionen mobile Anschlüsse waren Ende 1998 vorhanden, jeden Monat kommt rund eine Million dazu. Auch die Anzahl der Internet-Benutzer hat sich seit Anfang des Jahres auf vier Millionen verdoppelt.