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03.12.1999

IDG Exklusiv

Informationen weltweit

JapanMicrosoft hat ein Auge auf einen großen japanischen Kabelnetzbetreiber geworfen. Das berichtet zumindest eine dortige Tageszeitung. Der Softwaregigant verhandelt den Angaben zufolge derzeit mit Media One über dessen 60prozentigen Anteil an der Titus Communications Group. Als Kaufpreis sind 960 Millionen Dollar im Gespräch. Außerdem führt das Unternehmen Gespräche mit Toshiba und Itochu, die jeweils 20 Prozent an Titus halten.

Großbritannien Britische Männer shoppen mehr online als Frauen. Dies ergab eine Umfrage des Kreditkarteninstituts Visa International. Etwa die Hälfte aller Männer kauft im Internet ein, aber nur jede vierte Frau. Zudem geben die Männer durchschnittlich mehr Geld aus. Dafür surfen die Frauen im Netz und sammeln Informationen über Preise und Verfügbarkeit. Das taten wiederum die Männer seltener.

China Smartcards könnten in China künftig eine weitere Verbreitung finden, wenn sie im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Auf ihnen lassen sich beispielsweise Informationen für die Krankenversicherung speichern. Ein entsprechendes Pilotprojekt haben die Firmen Schlumberger, Gemplus, Bull sowie Giesecke & Devrient gestartet. Bereits 1997 wurden 300000 Karten verteilt. Mittlerweile haben die Smartcards in China nach Angaben der beteiligten Unternehmen bereits an Akzeptanz gewonnen. Sie sollen Patienten Papierkram abnehmen. Auch Offline-Transaktionen sind möglich. Als weitere Anwendungen für die Karten kommen Bankgeschäfte oder das bargeldlose Bezahlen beim Tanken in Frage.

USA Schätzungen zufolge werden die Kosten von Rechtsstreitigkeiten um Jahr-2000-Probleme weltweit ein bis vier Billionen Dollar betragen. Noch ist die Zahl der Fälle allerdings klein. Nach Angaben von Pricewaterhouse-Coopers gab es in den USA erst 74 Prozesse gegen 45 Unternehmen, die Mehrzahl davon Hersteller von Softwarepaketen. Am meisten Staub aufgewirbelt hat bisher ein Verfahren gegen Lucent Technologies und AT&T. Die Unternehmen wurden angeklagt, weil angeblich ein Teil ihrer Produkte nicht Jahr-2000-fähig ist. Die größte Gefahr stellt eine Prozeßflut für kleine und mittlere Unternehmen dar. Versicherungen gegen das Jahr-2000-Problem gibt es nicht, weil es sich um eine vorhersehbare Gefahr handelt.