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10.04.1998 - 

Informationen weltweit

IDG Exklusiv

10.04.1998

USA Die Firma E-Stamp Corp., an der Microsoft und AT&T beteiligt sind, will in einem Flächenversuch im Raum Washington ihr elektronisches Frankiersystem "Smart Stamp" erproben. Damit lassen sich Postwertzeichen via Internet bestellen und bezahlen. Anschließend können sie auf dem heimischen Drucker ausgegeben und sofort benutzt werden. Dies ist möglich, da amerikanische Postwertzeichen - im Gegensatz zu den hiesigen - nicht "universell" sind, sondern für jedes einzelne Postgut das Datum und die detaillierte Versandroute enthalten.

Großbritannien Die Fujitsu Ltd. wird in ihrer europäischen Produktionsstätte Durham keine dynamischen Speicherchips (DRAMs) mehr herstellen. Sie reagiert damit auf die schwierige Marktsituation in diesem Segment. Bisher fertigte das Unternehmen dort 2,5 Millionen dieser Speicherbausteine pro Monat. Nun sollen künftig Logikchips produziert werden. Arbeitsplätze sind laut Fujitsu nicht in Gefahr. Auch der japanische Chiphersteller Hitachi überlegt, aufgrund der Marktentwicklung seine DRAM-Produktion in Europa aufzugeben.

Norwegen Die France Télécom will 34 Prozent der Anteile am norwegischen Carrier Eltele Öst erwerben. Damit verbunden sind Investitionen von insgesamt 20,5 Millionen Dollar zum Ausbau der nationalen TK-Infrastruktur. Beide Unternehmen wollen ihre Aktivitäten zunächst auf die Region um die Hauptstadt Oslo beschränken. Das Angebot soll Orts- und Ferngespräche sowie die private und geschäftliche Datenübermittlung umfassen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Internet- und Mehrwertdienste hinzukommen.

China Motorolas Halbleiter-Division und die chinesische Universität Nanjing wollen gemeinsam neuartige Komponenten zum Bau nicht flüchtiger Speicherprozessoren entwickeln. Im Rahmen eines Forschungsprogramms will man die Eigenschaften sogenannter "ferroelektrischer" Materialien, die heute schon in Handys und Smartcards genutzt werden, näher untersuchen. Sie lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen Flash- und EEPROM-Chips mit einer geringeren Spannung betreiben und verbrauchen weniger Strom. Motorola will jährlich rund 120000 Dollar in das Programm investieren.