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03.07.1998

IDG Exklusiv

Taiwan Acers Halbleiter-Division will IBMs Prozessortechnologie in Lizenz nehmen. Das Abkommen gilt als Schlüssel für den derzeitigen Umstrukturierungsprozeß bei den Taiwanern. Hatte man sich bis vor kurzem ganz auf den zuletzt stark rückläufigen Markt für Speicherchips verlegt, soll nun die Prozessorherstellung wieder für steigende Umsätze sorgen. IBM wird ab dem vierten Quartal 1998 beim Aufbau von technischem Know-how für die Produktion von Chips in 0,25-Mikrometer-Technik helfen. Die künftige Produktpalette soll Prozessoren für den High-end-Bereich, für Grafik und eingebettete Systeme umfassen.

Mexiko Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Betrugs hat der Generalstaatsanwalt von Mexiko City Haftbefehle gegen drei IBM-Manager und 19 städtische Bedienstete erlassen. Bereits eine Woche zuvor waren die Büroräume des Herstellers in der Hauptstadt durchsucht worden. Grund ist ein 27 Millionen Dollar teures Analysesystem namens "Apcop" , das Big Blue 1996 bei der Jusitzbehörde einrichtete. Statt jedoch nutzbringende Daten für polizeiliche Ermittlungen zu liefern, wurde es im Mai 1998 wegen technischer Mängel abgeschaltet.

USA Die AT&T Corp. hat den amerikanischen TV-Kabelbetreiber Tele-Communications Inc. (TCI) übernommen. Der zuvor geschätzte Kaufpreis von 30 Milliarden Dollar wurde dabei übertroffen: Er soll bei 48 Milliarden Dollar liegen. Die in Denver, Colorado, angesiedelte TCI ist nach Time Warner der zweitgrößte Kabelanbieter in den USA. Er konnte bereits erste Erfolge bei Telefondiensten verbuchen, die über das eigene Netz angeboten werden. So könnte AT&T seine Position in den lokalen Märkten verstärken, ohne die Netze der Baby Bells in Anspruch zu nehmen.

Der PC-Direktanbieter Gateway 2000 Inc. muß wegen der Umgehung von US-Exportbestimmungen rund 400000 Dollar Strafe zahlen. Laut Mitteilungen des US-Handelsministeriums hatte das Unternehmen 1992 und 1993 insgesamt 16 Länder mit damals leistungsstarken 486-Rechnern versorgt, die einer besonderen Ausfuhrgenehmigung bedurften. Zu den Empfängern gehörten Iran, Syrien und China. Außerdem habe das Unternehmen in mindestens 27 Fällen Papiere gefälscht oder mißverständlich ausgefüllt.