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IDG Exklusiv

07.08.1998

Brasilien Die von der brasilianischen Regierung veranstaltete Versteigerung der staatlichen Telefongesellschaft Telebras ist beendet. Im Wettstreit um die internationale Tochter von Telebras setzte sich die US-amerikanische MCI Communications Corp. als Sieger durch. Sie hatte rund 2,2 Milliarden Dollar für das Unternehmen geboten. Damit lag die Summe um 47,22 Prozent über dem geforderten Mindestpreis. An der Auktion hatte auch der US-Ferngesprächsanbieter Sprint Corp. teilgenommen, an dem die Deutsche Telekom und die France Télécom mit jeweils zehn Prozent beteiligt sind. Das Festnetz der Telebras ging für fünf Milliarden Dollar an ein Konsortium unter Führung der Compania Telefonica National de Espana SA. Begleitet wurde der Ausverkauf der Telefongesellschaft von Protesten aus der Bevölkerung. So ging in Rio de Janeiro die Militärpolizei gegen Demonstranten vor, die nicht mit der Privatisierung einverstanden waren.

Japan Der japanische Elektronikkonzern Sanyo Electric Co. Ltd. und IBM sind einen Kooperationsvertrag für Halbleiter eingegangen. Die Japaner dürfen laut Vereinbarung das Chipdesign von Big Blue zur Produktion eigener Prozessoren für digitale Unterhaltungselektronik wie Fernsehgeräte, Videokameras oder DVD-Abspielgeräte einsetzen. Der Vertrag sieht vor, daß Sanyo auch aktuelle Entwicklungen wie etwa die Power-PC-Technik nutzen darf, gleichzeitig will IBM verschiedene Chips für Sanyo fertigen. Ferner sind gemeinsame Forschungsprojekte geplant. Das japanische Unternehmen bemüht sich seit längerem um den Ausbau seiner Halbleiterfertigung und setzt dabei auf sogenannte System LSIs (Large Scale Integrated Circuits), die mehrere Prozessorkerne auf einem Chip vereinigen können.

China Der TK-Equipment-Hersteller 3Com, Santa Clara, hat angekündigt, rund 100 Millionen Dollar in den chinesischen Markt für Telekommunikation zu investieren. Geplant sind die Gründung einer Unternehmensberatung in Form eines Joint-ventures sowie der Aufbau einer eigenen Forschungsstätte. 3Com konnte 1997 in China Netzausrüstung wie Router, Netzadapter und Server für den Fernzugriff im Wert von 150 Millionen Dollar verkaufen. Dies entspricht einem Marktanteil von 31 Prozent. Mit dem verstärkten Engagement in China versucht das Unternehmen zugleich, rückläufige Umsätze in Japan zu kompensieren.