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21.08.1998

IDG Exklusiv

Europäische Union Die Europäische Kommission hat keine kartellrechtlichen Einwände gegen Symbian, das Joint-venture von Nokia, Ericsson und der britischen Psion. Ziel der Zusammenarbeit ist es, auf Basis von Standards wie Java, Wireless Application Protocol (WAP) oder dem Übertragungsprotokoll "Bluetooth" für Mobiltelefone den Zugang zum Internet, Messaging- und anderen Datenübertragungsdiensten zu ermöglichen. Die Plattform der künftigen Anwendungen ist das Betriebssystem "Epoc 32" von Psion. Laut Kommission führt der Verbund zu keiner marktbeherrschenden Position bei derartigen Betriebssystemen, da es zahlreiche Mitbewerber gebe. Die Rolle Motorolas, das Symbian eventuell beitreten möchte, wurde bei der Entscheidung nicht berücksichtigt.

USA Die lokalen US-Telefongesellschaften geraten wegen ihrer Personalpolitik immer mehr in Konflikt mit den Gewerkschaften. Laut Branchenkennern versuchen die Carrier aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs auf dem Markt für Telekommunikationsdienste, ihre sinkenden Margen über die Personalkosten abzufangen. Die Bevorzugung billigerer externer Berater und gewerkschaftlich nicht organisierter Angestellter treibt nun die Branchengewerkschaft Communications Workers of America (CWA) auf die Barrikaden. Bei Bell Atlantic endete der Streik von 73000 Mitarbeitern nach zwei Tagen mit einem Kompromiß, worin sich der Carrier verpflichten mußte, künftig vorrangig CWA-Mitglieder einzustellen. Bell South konnte durch ähnliche Zusagen einen offenen Konflikt vorerst verhindern, bei US West stehen ebenfalls Streiks zur Diskussion.

MALAYSIA Die malaysische Regierung hat neuerlich unter Beweis gestellt, daß es ihr mit der Kontrolle des Internet Ernst ist. Die Polizei verhaftete jetzt zwei Männer, die per E-Mails vor Unruhen in der Hauptstadt Kuala Lumpur durch indonesische Gastarbeiter ohne Arbeitserlaubnis gewarnt haben sollen. Als Folge kam es zu Hamsterkäufen in den Supermärkten und Panik in der Bevölkerung. Um die Verursacher des fraglichen Gerüchtes ausfindig zu machen, arbeitet die Polizei mit dem Internet-Service-Provider (ISP) Mimos Bhd. zusammen. Den Tätern drohen Haftstrafen von bis zu drei Jahren. Aber auch Internet-Nutzer, die die Meldungen herunterladen und ausdrucken, machen sich nach dort geltendem Gesetz strafbar.