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09.05.1997

IDG Exklusiv

Australien Nach einer Gesetzesvorlage von Finanzminister John Fahey soll beinahe die gesamte staatlich finanzierte IT-Arbeit bis Ende nächsten Jahres vom Outsourcing betroffen sein. Der Politiker empfiehlt dem Kabinett, künftig sämtliche Dienstleistungen für Infrastrukturmaßnahmen in staatlichen Stellen dem Wettbewerb zu unterwerfen. Ferner sollten die staatlichen Institutionen in Übereinstimmung mit allgemeinen Zielsetzungen der Regierungspolitik auch untereinander konkurrieren. So ließen sich in den nächsten sieben Jahren 2800 Stellen streichen und insgesamt 1,16 Milliarden Mark sparen. Die Vorlage stößt auf Ablehnung seitens der meisten Regierungsstellen, öffentlicher Angestellter und sozialpolitischer Gruppen. Die Beispiele Südaustralien, Großbritannien und Neuseeland hätten gezeigt, daß Outsourcing größere wirtschaftliche und unternehmerische Risiken berge, ohne zugleich finanziell erfolgreich zu sein. Auch befürchte man schlechtere Serviceleistungen und eine mangelnde Kontrolle persönlicher Daten. Das Parlament entscheidet über den Antrag im nächsten Monat.

USA Eine Studie, die vom Büroequipment-Hersteller Pitney Bowes Inc. in Auftrag gegebenen wurde, ergab, daß sich 71 Prozent aller Angestellten in großen Unternehmen von der täglich anfallenden Menge an E-Mails und Dokumenten überfordert fühlen.

Großbritannien Compaq Computer Corp. will englische Kleinunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern künftig direkt beliefern. Fünf oder sechs Desktop-Modelle mit vorkonfigurierter Anwendungssoftware sollen auf diese Weise an den Kunden gebracht werden - jedoch keine Server und High-end-Desktops. Die Bestellungen sollen über ein eigenes Telefon-Center abgewickelt werden, das demächst in Glasgow errichtet wird.

Italien Die Holding für Telekommunikation Stet SpA will einen zweiten Versuch unternehmen, sich Anteile an der russischen Telefongesellschaft Svyazinvest zu sichern. Anlaß ist die Ankündigung Boris Jelzins, 49 Prozent der Anteile des russischen Carriers, der in Form einer Holding 85 regionale Unternehmen umfaßt, zu veräußern. Ausländische Unternehmen dürfen dabei bis zu 26 Prozent direkt erwerben. Stet will zudem weitere Anteile über russische Käufer erwerben.