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09.08.2002 - 

Zukauf eines Beratungsunternehmens im Gespräch

IDS Scheer kann weiterhin organisch wachsen

MÜNCHEN (CW) - Das Saarbrücker Software- und Servicehaus IDS Scheer hat im ersten Halbjahr sowohl Umsatz als auch Ergebnis verbessern können. Nun soll angeblich ein Beratungsunternehmen zugekauft werden.

Man befinde sich derzeit in engeren Übernahmeverhandlungen mit westeuropäischen IT-Beratungshäusern, sagte Vorstandssprecher Ferri Abolhassan gegenüber dem Informationsdienst "vwd". Jede dieser Firmen könnte IDS Scheer zur kritischen Größe verhelfen, sei profitabel und zudem ohne großen Liquiditätsverlust zu kaufen. Allerdings gebe es keinen Zeitdruck, so dass eine Übernahme auch erst 2003 erfolgen könne.

Zeit haben die Saarländer, denn das erste Halbjahr verlief vielversprechend. Der Umsatz der IDS-Scheer-Gruppe stieg in den ersten sechs Monaten 2002 gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 87 Millionen Euro. Dies sei primär organisch verlaufen, also ohne Übernahmen, wie die Company meldete. Auch die Einnahmen der Auslandsgesellschaften legten von 31,4 auf 33,2 Millionen Euro zu. Dabei wuchs die Zahl der weltweit installierten "Aris"-Lizenzen um 24 Prozent auf 44 400.

Das operative Ergebnis konnte um 83 Prozent von 4,5 Millionen auf 8,2 Millionen Euro gesteigert werden. Analog entwickelte sich die Ebit-Marge auf 9,4 Prozent. Mit 4,1 Millionen Euro lag der Halbjahresüberschuss 36 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Gesamtjahr will IDS Scheer die Einnahmen um 15 Prozent steigern und eine Ebit-Spanne von acht Prozent erreichen. Die Liquiditätsreserve beläuft sich auf 87 Millionen Euro. (ajf)