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05.02.1999 - 

Interoperabilität in einfachen vituellen LANs verbessert

IEEE hat den VLAN-Standard 802.1Q verabschiedet

FRAMINGHAM (IDG) - Der Standard für virtuelle LANs (VLANs) ist fertig. Er sieht ein zusätzliches Feld vor, das darüber informiert, zu welchem VLAN ein Datenpaket gehört. Nutzer dürfen auf eine verbesserte Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller hoffen.

Mit der Bildung virtueller LANs können Netze nach logischen Gesichtspunkten strukturiert werden, die von der physikalischen Verkabelung unabhängig sind. Das bedeutet, Mitarbeiter, die ähnliche Aufgaben erledigen oder vergleichbare Performance-Anforderungen haben, lassen sich auch dann in einer Netzgruppe zusammenschließen, wenn sie in verschiedenen Etagen oder Gebäuden arbeiten.

Der nun verabschiedete Standard 802.1Q beinhaltet eine 12 Bit lange Erkennungsmarke für die VLAN-Zugehörigkeit in Datenpaketen auf der Media-Access-Control-(MAC-)Schicht. Sowohl Ethernet als auch Token Ring werden unterstützt. Jedes 802.1Q-kompatible Gerät erkennt die Marke, so daß Anwender Equipment unterschiedlicher Hersteller einsetzen können. Allerdings umfaßt der neue Standard nur einfache VLAN-Varianten wie Port-basierende virtuelle Netze.

Das Ganze funktioniert so: Router und Switches setzen die Markierung (Tag), die den Eingangs-Port eines Frames enthält. In dem Gerät befindet sich eine Tabelle, die jedem Eingangs-Port ein VLAN zuordnet. Anhand der Markierung und der Tabelle entscheidet der Switch, an welche Ausgangs-Ports er das Paket weiterleitet. Die einmal markierten Datenpakete lassen sich ganz normal über das Netz transportieren, auch über Geräte, die den Standard nicht unterstützen - solange sie die größeren Frames bewältigen können.

Ein verwandter Standard ist das Generic VLAN Registration Protocol (GVRP). In größeren Installationen erleichtert es die VLAN-Administration, insbesondere die Abstimmung zwischen Endgeräten und VLAN-Switches. GVRP verfolgt in Echtzeit, welche Benutzer sich im VLAN an- und abmelden, und kann daher aktuelle Konfigurationsdaten liefern, die sich in ein Netz-Management-System einspeisen lassen. Um GVRP nutzen zu können, muß jeder einzelne Switch das Protokoll unterstützen.