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01.09.1989 - 

Neue Study-Group zu Token Ring mit Telefonkabel gegründet:

IEEE prüft High-speed-Zweidrahtnetze

VANCOUVER (IDG) - Durchführbarkeit und Standardisierung von 4- und 16-Megabit-Netzen unter Token Ring mit ungeschützter Telefonverkabelung sind die Gegenstände der neu eingerichteten IEEE-Arbeitsgruppe 802.5 UTP (Unshielded Twisted Pair).

Die Gruppe setzt sich unter anderen aus Vertretern der Anbieter zusammen: IBM, AT&T, Proteon Inc., Ungermann-Bass Inc., Synoptics Communication Inc., Western Digital Corp., Cabletron Inc., NCR Corp. und David Systems Inc. sind beteiligt und haben teilweise bereits Implementationen vorgelegt, von denen eine nach den Worten eines Sprechers zum Standard erhoben werden könnte.

AT&T wäge noch das Für und Wider eines eigenen Token-UTP-Angebotes ab, sehe aber keine unüberwindlichen technischen Hindernisse, wenn die Interferenzprobleme gelöst seien, so AT&T-Entwickler Bob Campbell. Man habe jedenfalls steigenden Bedarf festgestellt.

Proteon, die kürzlich ein 16-Megabit-Token mit Zweidrahtkabel angekündigt hat, will hierfür Vizepräsident Patrick Courtin zufolge passive Filter an beiden Kabelenden zur Unterdrückung von Interferenzen vorschalten; mit dieser Lösung seien bis zu 72 Netzwerkknoten bei maximalen Kabellängen um 100 Meter realisierbar.

Ungermann-Bass dagegen planen für ihr 16-Megabit-Netz elektrische Anschlußbuchsen als aktive Interferenzfilter, die hohe Durchsatzgeschwindigkeiten erreichen sollen.

IBM, die noch vor kurzem High-Speed-Netze mit ungeschützter Verkabelung als nicht praktikabel zurückgewiesen hatte, hält das Vorhaben nach den Worten des Blauen-Vertreters in der IEEE-Gruppe, Bob Love, inzwischen auch für durchführbar.