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IFA

09.09.2016 - 

Hersteller, Distributoren und Handel sind zufrieden

IFA steigert Ordervolumen

Die IFA-Verantwortlichen und Aussteller ziehen eine überwiegend positive Bilanz der diesjährigen CE-Messe in Berlin. Die Hersteller hoffen nun auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.

Ein Teil des Weihnachtsgeschäfts ist gesichert: Mit rund 4,5 Milliarden Euro ist das Ordervolumen, das auf der IFA realisiert wurde, erneut gestiegen. Im Vorjahr hatten die Messeveranstalter noch 4,35 Milliarden Euro errechnet.

Miss IFA durfte bei der feierlichen Eröffnungsgala der IFA 2016 in Berlin natürlich nicht fehlen.
Miss IFA durfte bei der feierlichen Eröffnungsgala der IFA 2016 in Berlin natürlich nicht fehlen.
Foto: Messe Berlin

So gehört die Funkausstellung für Einkäufer aus Retail und E-Tail weiterhin zum wesentlichen Impulsgeber für das Jahresendgeschäft. "Die IFA konnte erneut ihre Stellung als weltweit bedeutendste Messe für Industrie und Handel und wichtige Orderplattform weiter ausbauen. Die Anzahl der in Berlin präsentierten Innovationen und Produktneuheiten ist schier grenzenlos", erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA-Veranstalters GfU. Entsprechend groß sei der Beitrag der IFA zur positiven Entwicklung der Branchen.

Mit 1.823 Ausstellern kann die Messe Berlin ein Plus von 13 Prozent verbuchen. Die Ausstellungsfläche wuchs um fünf Prozent und sprengt mittlerweile die Kapazitätsgrenze. So hatte die Messegesellschaft im Vorfeld mit "IFA Global Markets" einen Teil in die Innenstadt ausgelagert. Der Sonderbereich sollte Einkäufern, Händlern und anderen Fachbesuchern einen zentralen Handelsplatz bieten und unter anderem Themenfelder wie 3D-Druck und Robotics abdecken. Die Resonanz soll aber Besuchern zufolge nicht überwältigend gewesen sein.

Starke Präsenz der Distributoren

Für die ITK-Branche hat die IFA in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Aussteller wie Microsoft, Intel, Samsung oder LG leisten sich große Stände, während die Präsenz auf der CeBIT sukzessive zurückgefahren oder gar ganz eingestellt worden ist. Das zeigt sich auch am regen Engagement der Distributoren: Unter anderem waren Tech Data, Ingram Micro, Comline, Api, Eno, Herweck, Komsa und DGH unter dem Berliner Funkturm vertreten.

Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die IFA weiterhin eine Consumer-Messe ist, bei der B2B-Themen nur am Rande vorkommen. So zielt der Auftritt der Distributoren stark Richtung mobile Kommunikation, Heimvernetzung und Gaming. Für Martin Böker, Director Enterprise Business Division bei Samsung, liegt daher die Herausforderungen, Innovationen aus dem Consumer-Bereich in die Geschäftswelt zu überführen: " Mit vielfältigen Initiativen und Partnerschaften übertragen wir das trendsensitive Verhalten aus unserer B2C-DNA gezielt auf den B2B-Bereich", erklärt der B2B-Spezialist. Samsung wolle Unternehmen dabei helfen, neue digitale Geschäftspotenziale zu entdecken.

Branche freut sich aufs Christkind

Auch Martin Winkler, COO von LG Electronics, zieht ein positives Fazit: "Die für unsere Gespräche mit unseren Handelspartnern gesetzten Ziele konnten wir hier in Berlin voll erfüllen", freut sich der LG-Manager. Er freue sich schon jetzt auf den Herbst und das anstehende Weihnachtsgeschäft.

Traditionell nutzen auch die Verbundgruppen die IFA, um sich zum einen dem Endkunden zu präsentieren und zum anderen ihre Mitglieder zu unterstützen. Laut Euronics waren über 100 Euronics-Händler auf der IFA. "Die Internationale Funkausstellung 2016 hat eines deutlich gezeigt: Smarte Produktwelten wachsen immer stärker zusammen und müssen integriert vermarktet werden. Für uns war die IFA wieder eine hochattraktive Plattform für unzählige Neuheiten aus den Bereichen Consumer Electronics und Domestic Appliances sowie für die wichtigen Trends und Visionen rund um den digitalen Lifestyle", erläutert Euronics-Vorstandssprecher Benedict Kober. "Wir hoffen, dass die IFA für das letzte Quartal zusätzliche Impulse setzt", meint auch EP-Vorstand Karl Trautmann. Man stelle aber schon jetzt stellen fest, dass man gegenüber dem ohnehin starken Vorjahr weiter wachsen konnte.