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25.02.1994

IGL konkurriert mit VESA-API Dank Intel-Schnittstelle schaffen PCs professionelle 3D-Grafiken

25.02.1994

SAN MATEO (IDG) - Mit einer neuen Schnittstellen-Bibliothek will die Intel Corp. anspruchsvollere 3D-Grafik auf die PCs bringen. Das als Intel Graphics Library (IGL) bezeichnete API soll Entwicklern ab den kommenden Wochen zur Verfuegung stehen.

Die besten Hardwarevoraussetzungen fuer IGL seien ein 486DX2- Prozessor oder ein Pentium-Rechner, heisst es bei Intel. Die Schnittstellen sollen allerdings auch zu x86-Chips anderer Hersteller kompatibel sein.

Insider verknuepfen mit dem 32-Bit-API einen neuen Trend: Mehr als 2000 professionelle Design- und Visualisierungsprogramme liessen sich so von der Workstation auf den Desktop portieren. Jake Richter, Vorsitzender des VESA-Standardisierungskomitees, geht noch einen Schritt weiter: Seiner Meinung nach wird sich die API- Technik in einer voellig neuen Art von Software fuer kreative Taetigkeiten niederschlagen.

Reine Geschaeftsapplikationen haetten derzeit noch kein ausgereiftes 3D-Konzept und wuerden deshalb nicht zu den ersten Anwendungen gehoeren, die das API nutzen. Auch die VESA (Video Electronics Standards Association) will bis zur Fruehjahrs-Comdex die vorlaeufigen Spezifikationen ihres "VAGI-3D-API" veroeffentlichen und hofft auf eine Unterstuetzung seitens der Chiphersteller bis Jahresende.

An der Intel-Variante IGL hat inzwischen Microsoft Interesse bekundet. Die Softwareschmiede ist derzeit auf der Suche nach einem Low-level-API, das im naechsten Jahr in Windows integriert werden soll.

IGL sei allerdings nur eine von mehreren Moeglichkeiten, heisst es bei Microsoft, wo auch die Entwicklung einer eigenen Schnittstellen-Bibliothek nicht ausgeschlossen wird. Im High-end- Bereich hat sich das Gates-Unternehmen bereits fuer das 3D-API "OpenGL" von Silicon Graphics entschieden. Es soll in der verbesserten Version 1.1 von Windows NT, auch bekannt als "Daytona", integriert werden.