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ILM als rettender Anker in der Datenflut

25.04.2006
Fachkonferenz "Storage Solutions" der COMPUTERWOCHE am 24. Mai 2006 in Frankfurt zeigt Wege auf, wie Sie das Informations-Management in Ihrem Unternehmen verbessern können.

Eine Flut an E-Mails gehört heute zu unserem Arbeitsalltag. Während elektronische Nachrichten unseren Posteingang füllen, verlangen gleichzeitig immer mehr Office-Dokumente sowie mächtige ERP- und Datawarehouse-Anwendungen nach neuem Speicherplatz. Viele Anwender müssen deshalb neben dem Ausbau traditioneller Storage-Komponenten auch gezielt in Management-Software für Daten und Infrastruktur investieren. Die konsequente Weiterentwicklung dieser Strategie führt zum Information Lifecycle Management (ILM). Die Tatsache, dass aus dem "Buzzword" inzwischen längst mehr als eine Blaupause der Marketiers geworden ist, steht im Fokus der Fachkonferenz "Storage Solutions" am 24. Mai 2006 in Frankfurt.

Probleme, die sich mit ILM-Konzepten effizient lösen lassen, sind beispielsweise Business Continuity und Desaster Recovery, Datensicherheit, die Bewältigung des Datenwachstums, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sowie generelle Kostenkontrolle im Bereich der Speicherinfrastrukturen. Andreas Zilch, Vorstand der Experton Group, wird bei der Veranstaltung eine aktuelle Studie seines Hauses präsentieren. Die Analyse basiert auf einer telefonischen Befragung von IT-Leitern, CIO’s und Storage-Verantwortlichen bei 200 Anwenderunternehmen in Deutschland. Über 40 Prozent der kontaktierten Firmen verfügen über mehr als 1000 Mitarbeiter weltweit.

In einem Punkt sind die befragten Anwender sich einig: Die E-Mail ist der wichtigste Treiber für das Information-Lifecycle-Management. Nur wer die elektronische Post effizient verwalten und archivieren kann, wird gesetzliche Bestimmungen und Regularien einhalten können.

Die weiteren Kernthesen der Studie lauten: Fast jede dritte IT-Organisation in deutschen Unternehmen hat inzwischen ILM zumindest punktuell umgesetzt beziehungsweise in Angriff genommen; ein weiteres Drittel hat entsprechend konkrete Pläne. Generell sind große Unternehmen in Sachen ILM deutlich weiter fortgeschritten als der klassische Mittelstand mit weniger als 500 Mitarbeitern, da hier die Anforderungen in der Regel nicht so komplex sind.

Letztlich handelt es sich bei ILM um einen Prozess, bei dem die Bedeutung und Nutzungshäufigkeit von Informationen anhand von geschäftsspezifischen Kriterien gewichtet wird. Unter dem Blickwinkel stärkerer Geschäftsprozessorientierung und der damit einher gehenden Klassifizierung von Daten müssen jedoch alle Aspekte früherer "traditioneller" Storage-Technologien berücksichtigt werden.

Auch das Thema Compliance spielt eine entscheidende Rolle im Zusammenhang mit ILM. Die Langzeit-Archivierung von geschäftlich relevanten Daten stellt völlig neue Anforderungen an die IT-Verantwortlichen. 70 Prozent der Befragten geben zwar an, die generellen gesetzlichen Auflagen zu kennen, der Teufel steckt hier jedoch im Detail. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer können auf gerichtliches Verlangen die Korrespondenz zu einem Geschäftsvorgang vorlegen, müssen dafür nach eigenen Angaben allerdings großen Aufwand betreiben. Hier fehlt es an geeigneten Suchmechanismen, um Dokumente auch nach langer Zeit noch zuordnen zu können.

Diese neuen Anforderungen machen sich auch auf dem Markt für Storage-Lösungen und -Dienstleistungen bemerkbar. In diesem Jahr wird mit einem Wachstum von satten 11 Prozent gerechnet. Damit wächst das Marktvolumen auf 5,3 Milliarden Euro. Die größten Stücke dieses Kuchens gehen an die Anbieter von Storage-Hardware und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Branchenvergleich erwartet die Experton Group in den kommenden 24 Monaten besondere ILM-Dynamik aus den Bereichen Telekommunikationsdienstleistungen und Energieversorger sowie aus dem Finanz- und Versicherungssektor. Fazit der Analysten der Experton Group: Trotz Defiziten hat ILM seinen festen Platz auf der IT-Agenda der Anwenderunternehmen.

Neben Experton-Analyst Zilch wird am 24. Mai 2006 in Frankfurt der ausgewiesene Storage-Experte Norbert Deuschle in einem Vortrag alle aktuellen technologischen und wirtschaftlichen Trends unter dem Titel "Consolidation, Virtualization, Provisioning" zusammenfassen.

Best-Practice-Beispiele namhafter deutscher Anwender - unter anderem von der DekaBank, Lufthansa Systems und der Münchener Rückversicherungsgesellschaft runden das Programm ab.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.idg-veranstaltungen.de/cwstorage