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23.01.2004 - 

Rückblende

ILM - ein schöner Traum

Information-Lifecycle-Management heißt das neueste Versprechen, das insbesondere die Anbieter von Speicherprodukten geben. Vereinfacht gesagt geht es darum, Speicherinfrastruktur und Content-Verwaltung so miteinander zu verheiraten, dass sich möglichst alle Unternehmensdaten in einem automatisierten Workflow bewegen, speichern, kopieren und löschen lassen.

Das Schwierige daran ist, dass ILM-Systeme mehr verstehen müssen als Speichersysteme, die sich meist mit Dateiattributen zufrieden geben. Mindestens ebenso wichtig ist der Part des Content-Managements, das den Inhalt und Bearbeitungsstand von Daten in den Mittelpunkt stellt.

Die Schwierigkeiten des plattformübergreifenden Content-Managements sind nach Einschätzung der Analysten von Ovum auch die der ILM-Anbieter. Die Systeme werden kaum umfassend, sondern meistens nur für Teilaufgaben eingesetzt. Den Fall, dass alle Daten via XML ausgezeichnet sind, um einer intelligenten konzernweiten Verwaltung zur Verfügung zu stehen, gibt es in der Praxis kaum.

Nun sind die Speicherhersteller angetreten, dieses Problem zu lösen - ausgerechnet, meinen die Marktforscher. Für die Speichervirtualisierung, bei der es darum geht, alle im Unternehmen genutzten Speicherplatten als logisch einheitlichen Pool zu gestalten, haben sie Jahre gebraucht. Und nun wollen diese Anbieter Storage- und unausgereifte Content-Management-Systeme verschmelzen? (hv)