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02.02.2001 - 

Die am besten geeignete Methode wird automatisch ermittelt

Ilog kombiniert verschiedene Optimierungsverfahren in einer Software

MÜNCHEN (CW) - Mit der "Concert"-Technologie verbindet der Softwarehersteller Ilog zwei verschiedene Optimierungsverfahren in einer Anwendung. Je nach Aufgabe wird die jeweils passende Technik automatisch ausgewählt und so das Ergebnis besser als bislang optimiert.

Von der mathematischen Natur eines Optimierungsproblems hängt es ab, welche Lösungsstrategie die besten Resultate erzielt. Daher bringt Ilog Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H., zwei Methoden in seiner Concert-Softwarebibliothek zusammen: die Mathematische Programmierung und die Constraint-Programmierung. Mathematische Programmierung ist in den 50er Jahren entwickelt worden und war einer der ersten Ansätze zur Lösung von betrieblichen Entscheidungsproblemen. Mittlerweile gibt es Software für verschiedene Einsatzgebiete, zum Beispiel diskrete und kontinuierliche Aufgaben.

Bei der relativ jungen Constraint-Programmierung gibt man Randbedingungen (Constraints) vor, die von einer Lösung erfüllt sein müssen. Auf diese Weise wird der Lösungsraum eingeschränkt. Danach lassen sich gezielt verschiedene Alternativen in einem Suchschritt ausprobieren.

Bei einem typischen Optimierungsproblem wie beispielsweise der Kreditkartenfertigung können sich beide Verfahren oft ergänzen. So hilft die Mathematische Programmierung bei der Ermittlung, wie oft die eingesetzten Maschinen umgerüstet werden müssen, während die Constraint-Programmierung besser für die Ermittlung der optimalen Produktionsreihenfolge geeignet ist.

Seine Technik stellt der Softwarehersteller als C++-Softwarebibliothek zur Verfügung. Die Algorithmen kommen aber auch in verschiedenen Produkten des Herstellers zum Einsatz, etwa dem Programmierwerkzeug OPL Studio. Darüber hinaus sind vorgefertige Optimierungsprogramme mit der Software ausgerüstet worden. Hierzu gehören Cplex für die Lösung linearer, gemischt-ganzzahliger und quadratischer Programmierprobleme, Scheduler für die Ablaufoptimierung und Configurator für komplexe Produktkonfigurationsaufgaben. Die Aufgabenstellung wird in einer für Operations-Research-Spezialisten üblichen Plansprache formuliert.