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16.10.1998 - 

Thema der Woche Kleine Unternehmen experimentieren mit Internet-Telefonie

Im Alltag ist ISDN das gängigste Medium der Sprachkommunikation

Deutschland ist zumindest auf dem Gebiet der Telefonie eine digitale Insel der Seligen: Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen nutzen bereits ISDN für die Sprachkommunikation. Ebenso hoch im Kurs steht bei den Firmen der Mobilfunk via Handy. Die klassische Telefonie über analoge Wählleitungen nutzen dagegen nur noch 30 Prozent der Befragten. Am ehesten konnte sich die ältere Technik noch in Großunternehmen halten.

Alternativ zu ISDN verwenden größere Unternehmen Frame Relay oder das schnellere und teurere ATM zum Sprachtransport. Dagegen hat die oft als Killerapplikation der klassischen Sprachnetze gefeierte Internet-Telefonie bei den Großunternehmen noch nicht den Durchbruch geschafft. Hier zeigen sich vor allem die kleineren Firmen (drei bis 100 Beschäftigte) experimentierfreudiger. Fast jedes fünfte dieser Unternehmen gab zu Protokoll, diese neue Form des Telefonierens zu benutzen.

Kaum Bedeutung hat im Bundesdurchschnitt dagegen die Sprachkommunikation via Satellit oder Bündelfunk. Lediglich Großunternehmen verwenden diese Spielarten der Telekommunika- tion in nennenswertem Umfang.

Geht es allerdings um die tägliche Nutzung der verschiede- nen Kommunikationsmedien, so zeigt sich ein anderes Bild. Obwohl Handys in deutschen Unternehmen mittlerweile zum guten Ton gehören, werden sie überraschend wenig genutzt und liegen hier nur auf Platz drei. Ein Grund hierfür sind möglicherweise die hohen Minutenpreise, die selbst Unternehmenskunden zu einem sparsamen Gebrauch dieses Kommunikationsmediums zwingen. Unangefochtener Spitzenreiter in der täglichen Kommunikation ist ISDN. Mit deutlichem Abstand am zweithäufigsten wird das analoge Telefon genutzt.