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Europaweite Autotelefon-Zukunft

Im Dezember Entscheidung bei digitalen Mobbilfunknetz

29.09.1989

BONN (vwd) - Die Entscheidung darüber, wer künftig neben der Deutschen Bundespost die Lizenz zum Betreiben eines eigenen Mobilfunknetzes erhält, ist für Mitte Dezember angesagt und wird von Postminister Christian Schwarz-Schilling auf Vorschlag eines Lenkungsausschusses getroffen.

Bis Ende September läuft noch die Angebotsfrist für das digitale Netz, um das sich nach Angaben aus dem Postministerium auch europäische und kanadische Firmen im Rahmen von Anbieterkonsortien bewerben. Die technischen Voraussetzungen seien unter 18 europäischen Staaten abgesprochen, so daß in Zukunft europaweit per Autotelefon ohne Einschränkungen telefoniert werden könne. Ab 1991 wird die Deutsche Bundespost Telekom mit dem Aufbau des neuen, digitalen Mobilfunknetzes (D-Netz) beginnen, das voraussichtlich 1993/94 flächendeckend arbeiten wird und erst im Jahr 2 000 das derzeitige C-Netz ablösen dürfte.

Die Kapazität des seit Mai 1986 flächendeckend zur Verfügung stehenden C-Netzes soll innerhalb der nächsten vier Jahre auf 450 000 Teilnehmer erweitert werden, kündigte Schwarz-Schilling bei der Vorstellung des ersten, von der Post verkauften Mobiltelefons "Pocky" an. Es wird seit Ende letzter Woche über die Fernmeldeämter und die dazugehörigen Telefonländen vertrieben.

Zum ersten August waren 131 000 Teilnehmer im C-Netz, für dessen Aufbau bisher etwa 1,3 Milliarden Mark aufgewendet wurden. Bisher sind Kleinstellennetze im Rhein-Ruhr-Gebiet, in Frankfurt und in München eingeschaltet worden. Weitere sollen bis zum Jahresende für Stuttgart, Hamburg, Rhein-Neckar, Hannover und Nürnberg errichtet werden.