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24.04.2006

Im Fokus: Bewegung im PC-Markt

Für eine Überraschung haben IDCs jüngste Zahlen zum weltweiten PC-Markt gesorgt: Im ersten Quartal 2006 hat Dell gegenüber der Konkurrenz an Vorsprung eingebüßt. Der Marktanteil des Branchenführers ging gegenüber der Vorjahresperiode von 18,6 auf 18,1 Prozent zurück. Verfolger Hewlett-Packard konnte hier von 15,1 auf 16,4 Prozent zulegen.

Richard Farmer, Finanzanalyst bei der Investment-Bank Merrill Lynch, schrieb in einem Bericht, zum ersten Mal seit sieben Jahren habe das Absatzwachstum von Dell unter dem Marktdurchschnitt gelegen. Der Direktanbieter lieferte um 10,2 Prozent mehr Geräte aus als im Vorjahr, der Markt insgesamt wuchs aber um 12,9 Prozent. Hewlett-Packard gelang es sogar, um mehr als 22 Prozent draufzusatteln (siehe Grafik "PC-Markt: HP schließt zu Dell auf"). Im US-amerikanischen Heimatmarkt legte Dell nur um 0,3 Prozent zu, der Marktanteil schrumpfte dort von 33,9 auf 32,3 Prozent.

Dank der Verschmelzung mit IBMs PC-Sparte hält der chinesische Anbieter Lenovo den dritten Platz im PC-Ranking. Allerdings lag das Wachstum von knapp elf Prozent leicht unter dem Marktdurchschnitt. Dennoch gelingt es dem Unternehmen, seine Stärken in China und dem gesamten asiatischen Raum auszuspielen, wo über 50 Prozent mehr Endgeräte abgesetzt wurden. Auch Acer, mit einem Gesamtwachstum von mehr als 50 Prozent am dynamischsten, überraschte in Fernost. Während der traditionell starke Absatz in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (Emea) etwas langsamer wuchs, konnten die Taiwaner im Großraum Asien-Pazifik sowie in Nord- und Südamerika kräftig aufholen.

Bleibt der deutsche Marktführer Fujitsu-Siemens Computers/Fujitsu, dessen Wachstum im wichtigen Emea-Markt von rund 30 auf elf Prozent einbrach. Da der Konzern in dieser Region etwa 60 Prozent seiner Einnahmen erwirtschaftet, fiel das Wachstum mit insgesamt 9,5 Prozent unterdurchschnittlich aus. (hv)