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17.01.2008

Im Fokus: BI-Markt verliert an Dynamik

Business Intelligence (BI) bleibt ein wichtiges Thema für Unternehmen, doch die Zeiten zweistelligen Marktwachstums gehen nach Einschätzung von Gartner zu Ende. Im vergangenen Jahr nahmen die Hersteller 12,5 Prozent mehr ein als im Jahr zuvor - ein hohes Wachstum, das allerdings schon unter der Vorjahresmarke blieb. In diesem und den kommenden Jahren werde die Dynamik weiter nachlassen.

Bis 2011 erwarten die Auguren ein durchschnittliches Wachstum von 8,6 Prozent jährlich, das Marktvolumen soll dann bei etwa sieben Milliarden Dollar liegen. Als Gründe für diese Entwicklung nennt Gartner die zunehmende Konsolidierung der Anbieterlandschaft, ausgereiftere Produkte und den erhöhten Preisdruck. BI bleibe aber ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für Anwender, die mehr denn je auf verlässliche Informationen für die Unternehmenssteuerung angewiesen seien.

Die Übernahmewelle im Herstellerlager hat laut Gartner-Analyst Dan Sommer aber auch einen positiven Effekt auf den Markt. Nachdem Business Objects zu SAP, Cognos zu IBM und Hyperion zu Oracle gehört, finden BI-Produkte den Weg in die größeren Schaufenster. Auch Microsofts wachsendes Engagement im BI-Markt führe dazu, dass sich die Sichtbarkeit der Produkte erhöhe. "Diese großen Player werden künftig zwei Drittel der Umsätze des Markts generieren", prognostiziert Sommer. Spezialisten wie SAS Institute, Microstrategy oder Information Builders müssten ihre Anstrengungen erhöhen, um im Marketing-Getöse der großen Vier auf sich aufmerksam zu machen.

Allein mit Techniken für Query und Reporting sowie mit Verfahren wie Online Analytical Processing (Olap) sei künftig nur noch schwer ein Wettbewerbsvorteil zu erzielen. BI-Spezialisten müssten weitere Einsatzgebiete und Techniken für die Datenanalyse und -aufbereitung bieten, um gegen die Generalisten bestehen zu können. Interessant sind laut Sommer beispielsweise Dashboards, Predictive Modelling, BI kombiniert mit Unternehmenssuche, interaktive Visualisierungstechniken und die Arbeitsspeicher-basierende Datenanalyse. (as)