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07.03.2005

Im Fokus: CeBIT 2005

Der Lenz naht, die CeBIT ist schon da. Und wie immer ziehen alle Beteiligten an einem Strang, damit es eine gute Messe wird. Der Branchenverband Bitkom erklärte - wie in beinahe jedem Jahr - den Markt für Informations- und Kommunikationstechnik zum wichtigsten "Konjunkturmotor". Präsident Willi Berchtold sagte, der ITK-Markt werde in Zukunft doppelt so schnell wachsen wie der Gesamtmarkt. Für dieses Jahr rechnet er mit einem Plus von 3,4 Prozent auf ein Volumen von 135 Milliarden Euro.

So stark wie die Branche wächst die CeBIT selbst nicht: Das Messegelände ist sogar um 4000 auf 308 000 Quadratmeter geschrumpft. Doch die Zahl der Aussteller stieg immerhin von 6109 im Vorjahr auf nunmehr 6270 (plus 2,6 Prozent). Auffällig dabei: Mehr als die Hälfte (3293) kommt aus dem Ausland. Am stärksten ist Taiwan mit 777 Firmen vertreten (Vorjahr: 700), auch China hat mit 310 Ausstellern gegenüber dem Vorjahr (182) mächtig zugelegt. Während sich die Zahl der asiatischen Firmen auf der CeBIT seit 2001 nahezu verdoppelt hat, reisen weniger US-Anbieter an: Gegenüber 2004 schrumpfte die Zahl von 224 auf 209.

Und die Besucher? Im letzten Jahr kamen 510 000, in diesem Jahr dürften es kaum weniger werden. Neun von zehn sind einer Umfrage von Mummert Consulting zufolge bestens vorbereitet. Sie wollen Unternehmen besuchen (83 Prozent) und sich über aktuelle Trends informieren (73 Prozent) - diese Ergebnisse überraschen wenig. Interessanter ist, dass sich die CeBIT - wohl angesichts der unsicheren Zeiten - zur weltweit größten Jobbörse entwickelt hat. Immerhin planen 41 Prozent der Besucher, potenzielle Arbeitgeber anzusprechen und ihrer Karriere neue Impulse zu geben. Daran sollten Unternehmen denken, wenn sie ihre Mitarbeiter auf die CeBIT lassen. (hv)