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16.05.2007

Im Fokus: CO2-Bilanz der ITK-Industrie

Die Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) ist für rund zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, rechnen die Analysten von Gartner vor. Der Wert, der kaum von dem der gesamten Luftfahrtindustrie abweicht, sei "untragbar", heißt es bei den Marktforschern. In die CO2-Bilanz des IT-Einsatzes rechnet Gartner unter anderem die Kosten für den laufenden Betrieb von PCs, Servern, Kühltechnik, Festnetz- und Mobilfunktechnik, Local Area Networks (LANs) Büro-Telekommunikation und Drucker ein. Hinzu kommt der Energieaufwand, der für Design, Produktion und Distribution der Geräte benötigt wird, sowie der Unterhalt der gesamten öffentlichen und privaten IT- und TK-Infrastruktur weltweit. Unterhaltungstechnik jenseits von Handys und PCs lassen die Marktforscher in ihrer Betrachtung außen vor.

Bis heute sorgen sich nur wenigen Firmen um Stromkosten und CO2-Emissionen. Doch angesichts des galoppierenden Klimawandels ändert sich die Wahrnehmung rund um den Globus – in einigen Ländern früher, in anderen später. Das starke Medieninteresse hat zur Folge, dass sich Verbraucher bei ihren Kaufentscheidungen zunehmend auch an den Umweltschutzanstrengungen ihrer Lieferanten orientieren.

IT-Organisationen, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten, empfehlen die Analysten, zunächst einmal die bestehenden Aussagen und Ziele zu den Themen Umwelt und soziale Verantwortung genauer anzusehen. "Nur wenige IT-Management-Teams wissen darüber Bescheid, und nur selten haben sie die Folgen für ihre eigenen Aktivitäten bedacht und Maßnahmen eingeleitet", beobachtet Simon Mingay, Research Vice President von Gartner.

Konkret gelte es dann für die IT-Abteilungen, den Stromverbrauch für die ITK-Infrastruktur erst einmal zu erheben, die Planung der Kapazitäten zu otpimieren und Überversorgung zu verhindern. Des weiteren sei die Effizienz der Kühltechnik zu prüfen und den Stromverbrauch – sofern möglich – zu regulieren. Der Lebenszyklus einzelner Geräte sollte verlängert werden, indem das Equipment über mehrere Stationen im Unternehmen oder außerhalb eingesetzt wird. (hv)