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13.12.2007

Im Fokus: Consumer-PCs im Unternehmen

Viele Firmen schaffen heute preiswerte Consumer-PCs und Notebooks an, um Kosten zu sparen und Anwendern, die an neuester Technik interessiert sind, entgegenzukommen. Gartner warnt vor diesem Verhalten. "Consumer-Geräte sind nicht für IT-Systeme in Unternehmen geeignet, weil ihnen viele Eigenschaften fehlen", sagt Leslie Fiering, Research Vice President beim Marktforschungs- und Beratunghaus.

Die Analystin empfiehlt IT-Managern, sich die Mühe zu machen, die Total Costs of Ownership (TCO) für höherpreisige Business-Geräte auszurechnen und mit denen von Consumer-Geräten zu vergleichen. Der Lohn sei, dass die Anschaffung teurerer Geräte gegenüber dem Senior-Management dann leicht zu rechtfertigen sei. Laut Fiering reflektiert der Premium-Beitrag, den Anwender auf Business-Rechner zahlen, einen echten zusätzlichen Wert in Form von Systemstabilität, umfangreiche Qualitätstests und laufende Serviceangebote.

Für Unternehmenskunden sei vor allem die Standardisierung essenziell, weil sie zu weniger Komplexität und geringeren TCO führe. Zu den Attributen, die für Unternehmens-PCs von zentraler Bedeutung sind, zählen Plattformstabilität, lange Produktzyklen (mindestens anderthalb Jahre), Systemdesign und Features, Qualitätssicherungs-Programme beim Anbieter, Sicherheit und Management-Funktionen, enge Beziehungen zum beratenden Vertriebskanal und ein PC-Lifecycle-Service.

Da Consumer-PCs normalerweise nicht in Stückzahlen abgenommen werden, bleiben beim Kauf Aspekte wie Plattformstabilität oder Standardisierung meist unberücksichtigt. Eine Docking-Station ist in der Regel nicht zu haben, außerdem werden die Rechner mit Consumer-Versionen von Betriebssystem und Anwendungen geliefert. Die Qualitätssicherungsprogramme sind limitiert, Ausfallzeiten und Reparaturkosten können um bis zu 50 Prozent über denen von Business-PCs liegen. (hv)