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28.07.2006

Im Fokus: Der deutsche BI-Markt

Um rund sechs Prozent auf etwas mehr als 380 Millionen Euro wuchs der Lizenzumsatz der Anbieter von Business-Intelligence- (BI-)Werkzeugen im vergangenen Jahr in Deutschland. Diese Zahlen veröffentlichte die Lünendonk GmbH mit Sitz in Bad Wörishofen, die auch eine Liste der 15 größten Anbieter herausgab. Das Ranking führt wie schon im Vorjahr unangefochten die SAS Institute GmbH mit Sitz in Heidelberg an, verfolgt von den jeweils in Frankfurt am Main ansässigen Anbietern Cognos und Hyperion.

Die höchsten Umsatzanteile - jeweils zirka ein Drittel - erzielten die BI-Anbieter bei Industrieunternehmen sowie Banken und Versicherungen. Der Erhebung zufolge geht der Trend in Richtung BI-Plattform. Dabei werden technische Lösungen etwa für Datenintegration und -speicherung oder Metadaten-Verwaltung ebenso angeboten wie Fachlösungen (Performance Management, Risk Management, Budgetierung, Supply Chain Management etc.). Die Hersteller bemühen sich, diese Fachlösungen an die einzelnen Branchen anzupassen. Die Anbieter stellen nicht nur bei großen Konzernen, sondern auch im Mittelstand ein reges Interesse an BI-Lösungen fest. Allerdings ist laut Lünendonk nicht sicher, dass sich der unternehmensweite BI-Ansatz auch bei den kleineren Betrieben durchsetzt. Dass deutsche Unternehmen in BI investieren, hatten Ende letzten Jahres auch schon die Marktforscher von IDC herausgefunden, die sich dazu in 426 deutschen Unternehmen umgehört hatten. Ein Drittel der Anwender setzte zu diesem Zeitpunkt bereits eine - wie auch immer definierte - BI-Lösung ein, weitere zwölf Prozent befanden sich in der Planungs- oder Implementierungsphase. Hauptnutzer von BI-Lösungen sind demnach die Controlling-Abteilung und die Unternehmensführung. Allerdings sind die Begehrlichkeiten geweckt, und gerade die Fachabteilungen erhoffen sich eine flächendeckende Nutzung über alle Abteilungen hinweg. (hv)