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13.07.2007

Im Fokus: Deutsche sind Web-2.0-Muffel

Social Computing hat hierzulande einen schweren Stand, berichten die Marktforscher von Forrester Research. Mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer sind in keinerlei Social-Networking-Aktivitäten involviert. Damit liegen die Deutschen weit unter dem europäischen Durchschnitt. Nur acht Prozent der Befragten beteiligen sich hierzulande aktiv an einem sozialen Netzwerk, und von diesen gibt die Mehrheit auch noch an, sich nur sporadisch darum zu kümmern. Lediglich ein Prozent der deutschen Web-Nutzer führt ein eigenes Weblog europaweit der geringste Prozentsatz.

Der Studie liegt die Befragung von 7377 Internet-Nutzern in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden und Schweden zugrunde. Als häufigste Form des Social Computing wird das Lesen der Kommentare und Empfehlungen anderer Web-Nutzer bezeichnet. Beispielsweise treibt sich rund ein Drittel der europaweit Befragten auf Meinungsplattformen wie Dooyoo oder Ciao herum. Ein Viertel liest Blogs und informiert sich in Foren. Geht es darum, selbst Inhalte beizusteuern, sind die Deutschen und die Niederländer besonders zurückhaltend. Spanier und Franzosen hingegen lieben es, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen.

Forrester unterscheidet die Social-Computing-Aktivitäten nach Kriterien wie Veröffentlichen, Kommentieren, Netzwerken, Sammeln oder Konsumieren. Der letzte Punkt ist naturgemäß der populärste: 49 Prozent der europäischen Onliner lesen, begutachten oder hören, was andere Nutzer im Netz tun. Es folgt das Kommentieren von Inhalten, Produkten und Services, wozu sich 18 Prozent aufraffen können. 17 Prozent nutzen das Web für Networking-Aktivitäten, indem sie Seiten wie Xing, Linkedin oder MSN Spaces aufsuchen. Eine eigene Website oder ein Blog betreiben neun Prozent der Befragten, und nur ein Prozent abonnieren RSS-Feeds und Podcasts. (hv)