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29.05.2006

Im Fokus: E-Business

Die Bedeutung von E-Business für Unternehmen nimmt zwar kontinuierlich zu, doch hat der Trend nicht die Dynamik erreicht, die noch vor wenigen Jahren erwartet worden war. Das ermittelte die Wegweiser GmbH in ihrem"E-Business Barometer 2006/2007", einer Weiterführung zweier Studien, die 2003 und 2004 herausgekommen waren. Die neueste Untersuchung, die unter anderem vom ITK-Branchenverband Bitkom und dem Bundeswirtschaftsministerium unterstützt und in Kürze veröffentlicht wird, kommt zu dem Schluss, dass E-Business-Aktivitäten inzwischen von drei Vierteln der Befragten als Teil des Tagesgeschäfts angesehen werde. Doch nur gut ein Drittel gibt an, dass es auch "integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie" sei.

Was die Umsetzung entsprechender Lösungen angeht, haben die meisten Firmen ihre Hausaufgaben gemacht: Immerhin sagten 59 Prozent der Befragten, die Umsetzung verlaufe planmäßig. Vor zwei Jahren konnten das nur 28 Prozent bestätigen. Damals waren 65 Prozent im Rückstand, heute sind es noch 28 Prozent.

Mit E-Business wollen Unternehmen in erster Linie ihre Geschäftsprozesse beschleunigen, die interne und externe Kommunikation verbessern und auf Kundenanforderungen angemessen reagieren können (siehe Grafik: "Es geht um Schnelligkeit …". Allerdings hemmen der finanzielle Aufwand und die Störungen, die sich aus der unvermeidlichen Anpassung der Geschäftsprozesse ergeben, häufig die Umsetzung der Projekte.

Der Studie zufolge ist E-Business vor allem dort wichtig, wo Firmen in Kontakt zu Kunden, Partnern und Lieferanten stehen. Das gilt vor allem für Vertriebs- und Marketing-Abteilung, Einkauf, Kundendienst, Servicebereiche sowie für Funktionen, die mit Logistik und Distribution verbunden sind. Weniger wichtig ist E-Business demnach für Forschung, Entwicklung und Produktion sowie in Back-Office-Bereichen mit geringem Kontakt zu Kunden und Partnern. (hv)