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29.11.2007

Im Fokus: ERP-Ausgaben 2008 steigen

Deutsche Unternehmen werden laut einer Untersuchung des Beratungshauses Gartner im nächsten Jahr insgesamt 2,2 Milliarden Euro für Unternehmenssoftware ausgeben. Das sind fast sechs Prozent mehr als in diesem Jahr. Gartner fasst hier Umsätze mit CRM-, SCM- und ERP-Applikationen zusammen, und zwar sowohl Lizenzen als auch Wartung. Firmen würden wieder mehr Geld für Geschäftsapplikationen ausgeben, weil sich die Wirtschaft gut entwickelt habe und viele Betriebe seit der Jahrtausendwende ihre Software nicht mehr in größerem Umfang modernisiert hätten.

Modernisierungsdruck spüren auch mittelständische Unternehmen, da sie ihr Geschäft und damit ihre Applikationen international betreiben müssen. Allerdings raten die Analysten den Anwendern, nicht einfach den Upgrade-Zyklen der Softwarehäuser zu folgen, sondern selbst einen Fahrplan zu entwickeln. Andernfalls riskierten Firmen Fehlinvestitionen und liefen Gefahr, interne Strukturen zu zementieren. Prozessveränderungen würden so behindert. Daher legt Gartner den Softwarenutzern ans Herz, in moderne Softwarearchitekturen zu investieren, die es erlauben, die Geschäftsabläufe nach Bedarf zu ändern.

In Zukunft werden dem Beratungshaus zufolge vor allem geschäftskritische Prozesse nicht mehr allein auf der monolithischen Anwendung eines Herstellers laufen, sondern sich zusätzlich auf Bausteine aus unterschiedlichen Quellen stützen. In diesem Zusammenhang wächst die Bedeutung von Mietsoftware und Open-Source-Angeboten. Moderne Softwarearchitekturen gestatten es, diese Elemente zu neuen Applikationen ("Composite Applications") zu verbinden. Gartner geht davon aus, dass sich die Unternehmensapplikationen in den nächsten Jahren drastisch verändern werden. "Unsere bisherige Sicht von Applikationen, wie sie von den Anwendern und Herstellern in den letzten 20 Jahren geprägt worden ist, wird bis zum Jahr 2010 nicht mehr gültig sein", prognostiziert Analyst Christian Hestermann. (fn)