Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.05.2006

Im Fokus: Harte Arbeit für CIOs

Das vierte Jahr in Folge werden laut Gartner die IT-Budgets der Unternehmen weltweit um weniger als drei Prozent wachsen. Auf der Kundenveranstaltung ITxpo in San Francisco folgerten die Analysten daraus, dass auf IT-Manager neue Herausforderungen zukommen. CIOs müssten nachweisen, dass sie sichere, kostengünstige und hochwertige Services anbieten und damit zum Unternehmenserfolg beitragen.

Um Unternehmensprozesse und IT optimal in Einklang zu bringen, schlägt Gartner vor, so genannte Business Intelligence Competency Centers einzu- richten. Hier sollten Mitarbeiter der Fachabteilungen gemeinsam mit BI-Spezialisten daran arbeiten, die geschäftskritischen Abläufe systematisch mit BI- und Performance-Management-Lösungen zu unterstützen.

"Multisourcing-Kompetenz" lautet eine weitere Forderung der Analysten. Je mehr sich Unternehmen spezialisieren und sich abteilungs- oder firmenübergreifenden Wertschöpfungsketten unterordnen, desto notwendiger werde es, auf die Ressourcen Dritter zuzugreifen und diese übergangslos in die Unternehmensprozesse einzubinden.

Gartner empfiehlt überdies ein projektübergreifendes, unternehmensweites Applikations-Management: Dazu sei eine zentrale Perspektive auf alle bisherigen Priorisierungen, Budgets und Projektdefinitionen einzunehmen. Veränderte Bedingungen bei den zur Verfügung stehenden Ressourcen, Methoden und Technologien ermöglichten gravierende Verbesserungen in Sachen Wiederverwendbarkeit und Integration.

Schließlich empfehlen die Marktexperten pauschal, zehn Prozent der vorhandenen Anwendungen auszumustern. Die meisten Unternehmen hätten keinen Standardprozess etabliert, um Altanwendungen einschließlich der dazu gehörenden technischen und operativen Ressourcen abzulösen. Ergebnis sei, dass die Firmen eine Reihe "verwaister" Anwendungen verwalteten, die nichts zum Business-Wert beitrügen, aber Komplexität und Budgets erhöhten. Sie schränkten die Performance der gesamten IT-Organisation ein. (hv)