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23.06.2006

Im Fokus: Hightech-Gründer

Die Zahl der Hightech-Gründungen in Deutschland ging im letzten Jahr um 16 Prozent gegenüber 2004 zurück und erreichte einen neuen Tiefpunkt. Auch in den vorhergehenden Jahren war der Gründungseifer rückläufig. Das fand das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer von Microsoft Deutschland und dem Magazin "Impulse" in Auftrag gegebenen Studie heraus.

Ein weit verbreitetes Hemmnis für die Unternehmensentwicklung ist der Mangel an qualifiziertem Personal. In Hightech-Firmen werden naturwissenschaftlich-technisch ausgebildete Fachkräfte benötigt, die am Arbeitsmarkt knapp sind. Junge Betriebe haben besondere Schwierigkeiten, diese Profis anzuheuern. Sinkende Hochschulabsolventenzahlen in den Inge- nieurswissenschaften lassen befürchten, dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärft.

Der Mangel an hochkarätigem Personal wirkt sich auch negativ auf die Menge der neu entstehenden Firmen aus. Die Anzahl potenzieller Gründer, die in der Lage sind, technisches Wissen in marktfähige Produkte umzusetzen, ist geringer. Außerdem finden die wenigen vorhandenen Fachkräfte am Arbeitsmarkt so günstige Bedingungen vor, dass sie in etablierten Unternehmen beste Karrierechancen haben und nicht als Gründer aktiv werden müssen.

Finanzierungsengpässe sind unter Hightech-Gründern weit verbreitet. Venture Capital und spezielle Finanzierungsangebote der öffentlichen Hand wie der Hightech-Gründerfonds sind nur für wenige Betriebe eine Finanzierungsoption. Risikokapital steht nur solchen Firmen zur Verfügung, für die unmittelbar ein hohes Wachstumspotenzial erkennbar ist.

Gründern wird daher empfohlen, frühzeitig Finanzierungspläne zu entwickeln, die Fremd- und Eigenkapitalelemente kombinieren. Eine solche offene Kommunikation schaffe Vertrauen und helfe dabei, Privatinvestoren zu finden. (hv)