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28.06.2007

Im Fokus: Instant Messaging

28.06.2007

Bis Ende 2011 soll Instant Messaging (IM) für Nutzer in Unternehmen das Standardwerkzeug für die Ad-hoc-Kommunikation via Sprache, Video und schriftlichen Text sein, glauben die Marktforscher von Gartner. Stolze 95 Prozent aller Mitarbeiter in führenden globalen Organisationen werden aus Sicht der Auguren bis zum Jahr 2013 IM als primäres Tool für Echtzeitkommunikation verwenden. Dem weltweiten Markt für IM in Unternehmen prognostiziert Gartner ein Wachstum von 267 Millionen Dollar im Jahr 2005 auf 688 Millionen Dollar bis 2010.

Bis zum Ende der Dekade lösen unternehmenstaugliche IM-Systeme die bislang noch überwiegend eingesetzten Consumer-Produkte ab das prophezeien die Marktexperten nicht nur, sie empfehlen es auch. Firmen sollten auf unternehmenstaugliche IM-Systeme von Anbietern wie IBM und Microsoft setzen, um sicherzustellen, dass der Traffic sicher hinter der Firewall bleibt. Kontakte in öffentliche IM-Netze von AOL, Microsoft, Yahoo oder Google sollten über Sicherheitsdienste von Anbietern wie Facetime, Aconix und Symantec/IMLogic geschützt werden.

Instant Messaging werde einen ähnlichen Siegeszug in Unternehmen antreten wie einst E-Mail, erwartet Gartner. Allerdings werde es E-Mail nicht ablösen, sondern ergänzen. E-Mail biete derzeit auch noch entscheidende Vorteile, wenn es um das heikle Thema Archivierung gehe.

Gartner weist auf die besondere Bedeutung hin, die der in IM-Systemen unterstützten Präsenztechnik zukomme. Deren Vorzüge seien derart überzeugend, dass sie bis zum Jahr 2012 auch separat und unabhängig von E-Mail und IM angeboten werde. Gartner-Analyst David Mario Smith: "Präsenz wird ihren Einfluss über IM hinaus entwickeln und zu einer essenziellen Quelle von Innovation für Unternehmensanwendungen der Zukunft werden." (tc)