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05.08.2005

Im Fokus: IT-Ausgaben der öffentlichen Hand

Die Regierungen in Westeuropa werden laut einer Untersuchung von International Data Corp. (IDC) im Jahr 2008 rund 49 Milliarden Dollar für IT-Anschaffungen ausgeben. Im vergangenen Jahr waren es 38 Milliarden Dollar. Damit falle die Wachstumsrate in Sachen IT-Ausgaben der öffentlichen Hand in den kommenden Jahren überdurchschnittlich aus, so das Ergebnis der Marktforscher. Während IDC für den gesamten westeuropäischen IT-Markt von einer durchschnittlichen Expansion um 4,5 Prozent jährlich ausgeht, soll die Sparte Government um 5,3 Prozent pro Jahr zulegen.

Besonders ausgabenfreudig für neue IT-Anschaffungen werden sich IDC zufolge lokale Behörden zeigen. Ihre Investitionen werden demnach von 18,7 Milliarden Dollar 2004 auf 24,8 Milliarden Dollar in vier Jahren ansteigen. Das bedeutet eine jährliche Steigerung um 5,8 Prozent. Ganz so weit wollen zentrale Regierungsinstitutionen ihre Geldbeutel für IT-Investitionen in den nächsten Jahren nicht öffnen. Das durchschnittliche Wachstum in diesem Sektor werde 4,8 Prozent pro Jahr betragen, so das Ergebnis der Studie.

IT-Anbieter, die sich langfristig lukrative Geschäfte mit Behörden und Regierungen versprechen, müssten ihre Produkte und Services jedoch speziell an den Bedürfnissen dieses Sektors ausrichten, meint Massimiliano Claps, Program-Manager für den Bereich vertikale Märkte bei IDC in Europa. Die Kunden achteten verstärkt auf das Wertschöpfungspotenzial der neuen IT-Lösungen. So müssten beispielsweise Anbieter von Customer-Relationship-Management-Lösungen einfach zu bedienende Interfaces für den Bürgerverkehr via Internet bieten. Außerdem seien Workflow- und Archivierungs-Tools erforderlich, die alle gesetzlichen Regularien im Umgang mit Klienten abdeckten. Behörden verlangten zudem verstärkt nach Analysewerkzeugen, um ihre Prozesse effizienter zu machen. (ba)