Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.07.2007

Im Fokus: IT-Einsatz in Deutschland und USA

Deutsche und amerikanische Unternehmen nutzen die Chancen moderner Informationstechnik unterschiedlich. Während beispielsweise in den USA 48 Prozent der Firmen intensiv auf Instant Messaging (IM) setzen und weitere 20 Prozent konkrete Pläne hegen, haben sich hierzulande nur sieben von 100 Firmen dafür entschieden. Weitere 16 Prozent bereiten den Einsatz vor. Auch bei Identity-Management-Lösungen haben die Amerikaner einen Vorsprung: 20 Prozent haben geeignete Software angeschafft, und weitere 30 Prozent planen diesen Schritt. In Deutschland sind diesbezüglich nur elf Prozent der IT-Entscheider aktiv geworden, weitere 20 Prozent hegen konkrete Pläne. In Sachen RFID und Biometrie sind die US-CIOs ebenfalls weiter, allerdings mit einem geringeren Vorsprung als bei den anderen genannten Themen.

Zu diesen Erkenntnissen kommt der "German Business and Information Technologies Survey 2006/2007", den die Professoren Francis Bidault von der European School of Management and Technology und Oliver Günther von der Humboldt-Universität, Berlin, herausgebracht haben. Der deutschen Befragung, die 2006 begann und in diesem Jahr beendet wurde, liegen 168 Interviews mit CIOs zugrunde. Den Ergebnissen wurden Vergleichsdaten aus den USA gegenübergestellt, die von 2005 stammen. Umso erstaunlicher mutet es an, dass die US-Konzerne einen Vorsprung bei wichtigen Technologien besitzen.

Geht es um Web-basierende Business-to-Business-Transaktionen, neigt sich allerdings die Waage zugunsten der Deutschen. Auf die Kommunikation mit Handelspartnern via Internet setzen 60 Prozent der hiesigen Firmen (oder hegen entsprechende Pläne), aber nur 49 Prozent der US-Konzerne. Mit EDI sind 56 Prozent der deutschen Unternehmen vertraut (USA: 45 Prozent). Elektronisches Sourcing und Procurement-Management ist bei 54 Prozent der deutschen Unternehmen ein aktuelles oder geplantes Thema, aber nur in 29 Prozent der US-Firmen. Auch bei E-Payment und XML hat Deutschland einen Vorsprung (siehe auch www.computerwoche.de/595821). (hv)