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08.05.2006

Im Fokus: IT-Investitionen

Wie die Marktforscher von IDC diagnostizieren, ändern große Konzerne weltweit ihre Prioritäten bei den IT-Investitionen. Die seit 2003 laufende Phase, in der es vor allem darum ging, die Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen, sei zuende. Unternehmen versuchten nun, mit Hilfe von IT strategische Vorteile zu erzielen, und setzten dabei auf Business Intelligence, Web-basierende Applikationen und vertikale Industrielösungen. Das beobachten die Marktforscher in ihrem "Global Market Watch Survey 2006: IT Budget Trends and Priorities". Der Studie liegen Analysen von 300 Großkonzernen in den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und Indien zugrunde.

Stephen Minton, Vice President of Worldwide IT Markets bei IDC, weist auf regionale Unterschiede hin: "In den USA wird IT unter einem strategischen Blickwinkel gesehen. Man fragt sich dort, welche Vorteile Kundenbeziehungs-Management, Business-Performance-Management oder auch Collaboration für das Kerngeschäft bringen." Westeuropäische Unternehmen dagegen liefen Gefahr, in Sachen IT-Innovation insbesondere von den USA abgehängt zu werden.

In Großbritannien, Frankreich und Deutschland werde zwar kontinuierlich investiert, aber die Auseinandersetzung mit neuen Trends erfolge nur zögerlich. Hartnäckig halte sich die Philosophie eines "Good-enough computing" - offenbar fehlt der Glaube an Wettbewerbsvorteile durch innovativen IT-Einsatz. "Es besteht einerseits die Gefahr, dass europäische Firmen bei den strategischen Innovationen nicht mit ihren US-Konkurrenten mithalten können", so Minton. Gleichzeitig werde der Markt durch Billiganbieter aus Asien unter Druck gesetzt. Vor allem die Inder hätten sich intensiv mit Web-basierenden Anwendungen beschäftigt und seien auf dem Weltmarkt besonders konkurrenzfähig. (hv)