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Im Fokus: IT-Organisation

16.10.2006

Mindestens zwei Drittel der IT-Ressourcen wer- den heute in Unternehmen dazu verwendet, den laufenden IT-Betrieb irgendwie aufrechtzuerhalten, so die Analysten von Gartner. Das Business mit Hilfe moderner Technik auf einen neuen Produktivitätslevel zu heben ist ein Anspruch, dem die wenigsten IT-Organisationen genügen können. In der Regel fließen weniger als 20 Prozent des IT-Budgets in Innovation und Business-Transformation.

Doch selbst wenn die Mittel vorhanden sind, tap- pen viele IT-Macher mit ihren Entscheidungen für innovative Projekte im Dunkeln. Die Hälfte der von Gartner befragten CIOs beklagt unklare Anforderungen seitens des Business. Außerdem seien die Fachbereichs-Verantwortlichen oft entweder nicht imstande oder nicht willens, sich mit der IT auszutauschen.

Die Analysten raten IT-Managern, sich nicht ausschließlich mit Cost-Cutting profilieren zu wollen. Das Geld, das durch Sparmaßnahmen erwirtschaftet wird, sollte für strategische Aufgaben oder Ziele eingesetzt werden. Außerdem müsse eine IT-Organisa- tion den Mut haben, in für das Unternehmen besonders relevanten Business-Initiativen die Verantwortung zu übernehmen. Wenn Personal und Ressourcen vorhanden sind, sollten IT-Shops selbst initiativ werden.

Und schließlich sei es entscheidend, den Wertbeitrag der IT für das Business nachvollziehbar zu messen und öffentlich zu machen. Schwammige Metriken auf Projektebene seien dabei wenig hilfreich. Besser sei es, die Entwicklung der IT im Konzern über einen bestimmten Zeitraum darzustellen und die Verbesserung des Wertbeitrags nachzuweisen.

IT-Verantwortliche müssen laut Gartner Disziplinen wie Programm- und Portfolio-Management, Archi- tektur und Risiko-Management blind beherrschen. Andernfalls ist die IT-Infrastruktur inkonsistent und die Steuerung der IT (Governance) funktioniert nicht. (hv)