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06.06.2006

Im Fokus: IT-Services

Die Stimmung in den Unternehmen ändert sich", beschreibt IDC-Analystin Mette Ahorlu die neuesten Zahlen zum Markt für IT-Services. Ging es den Firmen bislang hauptsächlich darum, die Kosten zu verringern, wollen sie jetzt zunehmend die Effizienz steigern. Dienstleister, die diesen Trend entweder aus dem Blickwinkel der Infrastruktur oder der Applikation bedienen, erzielten 2005 gute Wachstumsraten.

Das Outsourcing in all seinen Facetten wird auch weiterhin den Markt dominieren, aber mit geringeren Wachstumsraten. Diese Entwicklung zeichnete sich schon im zweiten Halbjahr 2005 ab, in dem die Steigerungsraten geringer ausfielen als zuvor, während Business-Consulting und Systems Integration stärker zulegen konnten. In Zukunft, so die IDC-Analystin, werden spezifische Verwaltungsdienste wie Application-Management und Desktop-Outsourcing schneller wachsen als das klassische Outsourcing der Information-Services.

Der Outsourcing-Markt wird sich in Zukunft stärker in zwei Segmente aufteilen: einen Bereich für standardisierte, kostengünstige Massenprodukte und das Highend-Segment, das den Unternehmenskunden einen zusätzlichen Nutzen bietet. Die Serviceanbieter, die die Geschäftsziele ihrer Kunden kennen und bedienen, werden mehr profitieren als diejenigen, die nur einen rein technischen Zugang verfolgen.

Allerdings reicht das prognostizierte Wachstum von jährlich fünf Prozent nicht für die bestehende Zahl der Serviceanbieter aus, so dass es zu einer starken Konsolidierung kommen werde: Bedrängt vom Wettbewerb und den Offshore-Ressourcen in den Niedriglohnländern bleibt den großen Serviceanbietern nur die Übernahme von Konkurrenten, wenn sie schneller als der Durchschnitt wachsen wollen. Dazu die IDC-Analystin: "Ich kann mir gut vorstellen, dass von den zehn europäischen Top-Playern in fünf Jahren nur noch fünf übrig sind." (sp/kk)