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28.04.2008

Im Fokus: IT-Wachstum schwächt sich leicht ab

Die europäische IT-Branche rechnet mit einem etwas schwächeren Wachstum. 2008 erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) für die 25 EU-Staaten ohne Malta und Zypern ein Umsatzplus von drei Prozent auf 761 Milliarden Euro. Für nächstes Jahr wird ein Zuwachs von 2,4 Prozent angenommen. 2007 lag der Anstieg bei 4,3 Prozent. Grundlage der Angaben sind aktuelle Untersuchungen des European Information Technology Observatory (Eito) sowie Ergebnisse der Bitkom-Marktforschung.

Unter den großen europäischen Ländern wächst dieses Jahr das IT-Geschäft in Spanien mit 4,6 Prozent und Frankreich mit 3,2 Prozent am stärksten. Neuer Umsatz-Spitzenreiter 2008 ist Großbritannien: Mit einem ITK-Markt von 152 Milliarden Euro liegt das Vereinigte Königreich vor Deutschland mit 145 Milliarden Euro. "Dies liegt insbesondere daran, dass britische Unternehmen in der EU mit Abstand am meisten in IT-Outsourcing investieren", erklärt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. "Vergleichbare Leistungen werden in Deutschland oft noch firmenintern erbracht und fließen daher nicht in die Marktstatistik ein." Der britische Markt macht 20 Prozent der EU aus, der deutsche 19 Prozent. Es folgen Frankreich mit 15 und Italien mit neun Prozent.

Die stärksten Impulse kommen aus der Informationstechnik. Der IT-Markt legt derzeit EU-weit um 4,3 Prozent auf 313 Milliarden Euro zu. Innerhalb dieses Segments boomen vor allem IT-Services (5,7 Prozent) und Software (5,2 Prozent). Unter den IT-Services verzeichnet der Outsourcing-Markt mit 7,4 Prozent das höchste Plus.

Im Telekommunikations-Sektor fällt das Wachstum dieses Jahr nicht nur in Deutschland vergleichsweise gering aus. Europaweit legt der TK-Markt im Jahr 2008 um zwei Prozent auf 386 Milliarden Euro zu. Die Nachfrage nach digitaler Unterhaltungselektronik (CE) steigt ebenfalls weiter - obwohl bereits in den Vorjahren teils zweistellige Zuwachsraten erzielt wurden. Die Umsätze wachsen 2008 um 2,5 Prozent auf 63 Milliarden Euro. (jm)