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25.10.2007

Im Fokus: ITK-Branche in Deutschland

Die Stimmung in der ITK-Branche ist hervorragend, auch wenn der Branchenindex des ITK-Verbands Bitkom im dritten Quartal nur noch 59 Punkte erreichte das sind fünf Punkte weniger als im vorhergehenden Jahresviertel. Gegenüber dem dritten Quartal 2006 liegt das Plus jedoch bei stolzen 18 Zählern.

Rund 75 Prozent der Unternehmen erwarten im laufenden Jahr steigende Einnahmen gegenüber 2006. Zwölf Prozent gehen von stagnierenden Umsätzen aus, und 13 Prozent rechnen mit einer negativen Entwicklung. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer sieht angesichts dieser Zahlen ein gutes Jahresendgeschäft kommen. Fast 80 Prozent der Softwarehersteller und IT-Dienstleister kalkulierten 2007 mit mehr Umsatz als im Jahr zuvor. Dagegen ist die Zuversicht im Kommunikationssektor weniger ausgeprägt: Nur etwa die Hälfte der Hersteller von Infrastruktur und Netzausrüstung rechnet mit höheren Einnahmen. Ein Fünftel befürchtet Umsatzeinbußen.

Laut Bitkom wollen noch in diesem Jahr 57 Prozent der Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Lediglich zwölf Prozent planen einen Personalabbau. Nahezu gleichzeitig mit der Bitkom-Prognose hatte allerdings die Deutsche Telekom angekündigt, sich von Unternehmensteilen zu trennen oder Partner für einzelne Bereiche zu suchen. Betroffen seien rund 35 000 Mitarbeiter, von denen unklar ist wie viele künftig einen Job haben. Ein anderes Programm, in dessen Rahmen sich die Telekom von 32 000 Mitarbeitern trennen will, läuft bereits und soll 2008 abgeschlossen sein.

Die Bitkom-Verantwortlichen beklagen ungeachtet dessen den Mangel an qualifizierten Fachkräften. 62 Prozent der befragten Firmen haben demnach Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden und sehen sich bereits in ihrer Geschäftstätigkeit behindert. Dies sei der höchste Wert seit dem Start der Umfragen im Jahr 2001.

Verbandspräsident Scheer kündigte an, die Nachwuchsförderung ganz oben auf die Agenda des zweiten nationalen IT-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 10. Dezember zu setzen. (ba)