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13.03.2006

Im Fokus: ITK-Markt Deutschland

Der Branchenverband Bitkom erklärte zum CeBIT-Auftakt, er rechne in diesem Jahr mit einem Wachstum des deutschen ITK-Marktes um 2,4 Prozent auf ein Volumen von 134,2 Milliarden Euro. Für 2007 kalkuliert Willi Berchtold, Präsident des Verbands, mit einem Plus von zwei Prozent auf etwas über 140 Milliarden Euro.

Weniger die Telekommunikation (TK) als die Informationstechnik (IT) wird laut Bitkom für das Wachstum verantwortlich sein. Anbieter von IT-Systemen können hierzulande 2006 mit Umsätzen von etwa 70 Milliarden Euro rechnen, 3,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Vor allem in den Bereichen Software und Dienstleistungen seien Wachstumsraten zwischen vier und fünf Prozent zu erwarten.

Problematisch blieben dagegen die Telekommunikationsgeschäfte, so Berchtold. Hier sollen die Einnahmen lediglich um 1,2 Prozent auf etwa 67 Milliarden Euro zulegen. Das bekommen in erster Linie die Festnetzanbieter zu spüren: In diesem Segment sollen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 18,9 Milliarden Euro schrumpfen. Diese Ausfälle ließen sich bislang nicht durch die weiter wachsenden Daten- und Mobilfunkdienste kompensieren.

Große Hoffnungen setzt der Bitkom auf die steigenden Umsatzzahlen im Bereich Consumer Electronics (CE). Hier erwarteten die Anbieter von Flachbildschirmen, DVD-Rekordern und Spielekonsolen ein Umsatzplus von 13 Prozent auf etwa 13,7 Milliarden Euro. Zusammen mit dem CE-Markt komme die ITK-Branche in Deutschland auf ein Gesamtvolumen von rund 148 Milliarden Euro.

Ob die Bitkom-Prognosen eintreffen, ist ungewiss. Im vergangenen Jahr hatte sich der Branchenverband gründlich verschätzt. So wurde zur CeBIT 2005 eine Wachstumsprognose von 3,4 Prozent für den deutschen ITK-Markt verkündet. Nur wenige Monate später mussten die Verbandsverantwortlichen ihre Vorhersage auf 2,4 Prozent korrigieren. (ba)