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16.06.2005

Im Fokus: Konsolidierung in der TK-Branche

Europäische Telekommunikationsunternehmen erwarten mehrheitlich eine Konsolidierungswelle in der Branche. Das ergab eine Umfrage unter den Teilnehmern der siebten European Telecom Conference, die die Unternehmensberatung A.T. Kearney in London veranstaltete. 72 Prozent der Befragten rechnen bis 2008 mit intensiven Fusions- und Übernahmeaktivitäten. Trotz technischer und regulatorischer Anforderungen gehen 53 Prozent der Anbieter von einer Wachstumsrate ihres freien Cashflows aus, die über dem Durchschnitt der Börsenmärkte liegt.

49 Prozent der Konferenzteilnehmer befürchten mehr regulatorische Eingriffe in den TK-Markt. Diese Entwicklung wirke sich hemmend auf die Investitionsbereitschaft aus. Ein Problem für die TK-Unternehmen ist der mit Voice over IP verbundene Preisverfall für die klassische Sprachtelefonie. Die Anbieter versuchen, Einbrüche durch mehr verkaufte Telefonminuten und neue Dienstleistungen auszugleichen. Handlungsbedarf sehen die Hersteller auch hinsichtlich ihrer internen Strukturen.

Zurückhaltend äußerten sich die Befragten zum Thema 3G/UMTS. Nur sieben Prozent glauben, dass UMTS-Telefone bereits die Hälfte des diesjährigen Verkaufsvolumens im europäischen Weihnachtsgeschäft ausmachen könnten. Die Mehrheit rechnet mit einem Anteil von weniger als einem Viertel. Dennoch betonte etwa Friedrich Joussen, COO bei Vodafone Deutschland, die langfristigen Perspektiven: "Wir sind davon überzeugt, dass die Telekommunikationsindustrie ihr Wachstum fortsetzt." Um auch in Zukunft schneller als der Börsendurchschnitt zulegen zu können, benötige man einen Innovationssprung: "Und den haben wir mit 3G/UMTS."